Kohlschreiber-Coach Tobias Summerer - „Wie zwei Welten“

Philipp Kohlschreiber spielt in der zweiten Runde des ATP-Masters-1000-Turniers in Rom gegen Lokalmatador Marco Cecchinato. Coach Tobias Summer freut sich auf die Partie.

von Jens Huiber
zuletzt bearbeitet: 14.05.2019, 09:29 Uhr

Philipp Kohlschreiber kann auf Tobias Summerer bauen
© Jürgen Hasenkopf
Philipp Kohlschreiber kann auf Tobias Summerer bauen

Von Jens Huiber aus Rom

Gar nicht mal so einfach für einen Coach, den Gegner seines nächsten Schützlings zu scouten. Vor allem, wenn dieser auf dem Campo Centrale angesetzt ist. Mehrere Versuche hat es für Tobias Summerer jedenfalls gebraucht, bis er eine gewinnbringende Beobachtungsposition einnehmen konnte, um zu eruieren, wie Philipp Kohlschreiber es gegen Marco Cecchinato oder Alex de Minaur anlegen solle.

Kohlschreiber selbst hat am Sonntag schon seinen Einzug in Runde zwei fixiert, auch im größten Stadion der Anlage, nach einem Drama in drei Akten. Summerer hat ordentlich viel Licht gesehen, aber auch ein wenig Schatten. „Philipp hat Simon im zweiten Satz zu viel spielen lassen, ist von seinen eigenen Stärken weggegangen, hat ihn nicht mehr treiben können“, erklärte der Coach aus der TennisBase in Oberhaching gegenüber tennisnet.

Kohlschreiber gegen Cecchinato zur Primetime

Kohlschreiber war zuletzt in Madrid in Runde zwei an Frances Tiafoe gescheitert. Unter völlig anderen Bedingungen als in Rom, so Summerer. „Es ist ein riesiger Unterschied: in Madrid fliegen die Bälle durch die 700 Meter Höhenlage extrem, hier sind wir auf Meereshöhe, das fühlt sich wie zwei Welten an. Aber man hat einen sehr guten Touch, wenn man aus Madrid hierher kommt, weil man die Bälle gefühlt gar nicht ins Aus spielen kann.“

Genau diesen Touch wird Philipp Kohlschreiber auch am Dienstag brauchen, Marco Cecchinato hat sich für ein Treffen mit dem gebürtigen Augsburger qualifiziert. Nach ebenfalls drei harten Sätzen in Runde eins. Summer freut sich auf die Partie, die den dritten Spieltag in Rom beschließen soll. Auch wenn das Publikum im Lager des Lokalfavoriten stehen wird. „Es ist immer schön, in einem vollen Stadion zu spielen. Und ich glaube auch, dass Philipp damit sehr gut zurechtkommt. Es wird sicher ein gutes Match zum Anschauen, weil beide von der Grundlinie sehr gut spielen.“

Hier das Einzel-Tableau in Rom

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von Jens Huiber

Dienstag
14.05.2019, 09:55 Uhr
zuletzt bearbeitet: 14.05.2019, 09:29 Uhr

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