Laver Cup 2019: Dritte Auflage des Instant Classic in Genf

Der Laver Cup hat sich sowohl bei Fans wie auch bei Spielern schon nach wenigen Jahren als eines der Highlights des Tennisjahres etabliert.

von tennisnet.com
zuletzt bearbeitet: 31.08.2019, 16:28 Uhr

Zwei Starts, zwei Siege: Roger Federer, Alexander Zverev, Björn Borg
© Getty Images
Zwei Starts, zwei Siege: Roger Federer, Alexander Zverev, Björn Borg

Dominic Thiem hat schon in Paris verraten, dass er sich auf den Laver Cup 2019 freue. Der Österreicher ist ein Mann der ersten Stunde, war bereits bei der Erstauflage in Prag vor knapp zwei Jahren vertreten. Thiem hat damals am eigene Leib erfahren, was diesen Wettbewerb, der vom 20. bis zum 22. September 2019 in Genf ausgetragen wird, ausmacht: Da wäre einmal der Umstand, dass mit Björn Borg eine der größten Legenden im Tennissport als Kapitän auf der Bank von Team Europa sitzt. Was nicht heißt, dass nicht auch noch Rat von anderer Seite eingeholt werden könne: So haben Rafael Nadal und Roger Federer Thiem bei dessen Match gegen John Isner souffliert, mit Erfolg.

Federer und Nadal wird Thiem auch in Genf treffen, dazu Alexander Zverev und Neuling Fabio Fognini. Auf Seiten von Team Welt werden etwa Kevin Anderson, Sam Querrey, John Isner und Denis Shapovalov antreten. Einige Plätze sind noch offen, vor allem Gäste-Teamchef John McEnroe könnte noch einige Joker ziehen. Beim Wettanbieter Mr Green sind die Europäer nach den Siegen 2017 und 2018 mit einer Quote von    jedenfalls klarer Favorit auf einen dritten Erfolg.

Federer mit Nadal und Djokovic im Doppel

Die Besonderheiten des Laver Cup speisen sich aber nicht nur aus dem Teamgeist der Spieler untereinander. Durch das ganz besondere Wertungssystem ist Spannung bis zum letzten Tag garantiert: während freitags jeder Sieg im Einzel oder Doppel mit einem Punkt belohnt wird, gibt es am Samstag für jeden Erfolg schon zwei. Am Finaltag sind sogar drei Punkte pro Sieg ausgelobt.

Für die Zuschauer ebenfalls eine Besonderheit: Sie bekommen Doppel-Paarungen zu sehen, die es auf der ATP-Tour nicht geben würde: 2017 in Prag ging Mit-Initiator Federer mit Nadal auf den Court, ein Jahr später in Chicago nahm sich der Maestro Novak Djokovic zum temporären Partner.

Schließlich sollte man auch nicht außer Acht lassen: den besonderen Untergrund. Selbst Norbert Peick, Oberschiedsrichter bei der Premiere in der tschechischen Hauptstadt und auch wieder in Genf, hat im Tenniszirkus schon viel gesehen. Der schwarze Belag, auf dem der Laver Cup ausgetragen wird, sei aber einzigartig. Und betone noch einmal die Besonderheit dieser Veranstaltung.

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Samstag
10.08.2019, 12:10 Uhr
zuletzt bearbeitet: 31.08.2019, 16:28 Uhr

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