„Luxus-Lady“ Pegula sorgt für Wirbel: Nicht zufrieden mit Wimbledon-Hotel
Jessica Pegula macht einmal mehr abseits des Platzes von sich und ihren Ansprüchen reden. Angeblich sei der reichsten Spielerin der Tour die Unterkunft in Wimbledon „nicht gut genug“.
von Isabella Walser-Bürgler
zuletzt bearbeitet:
27.06.2026, 17:47 Uhr

Während die meisten Spielerinnen während der Grand-Slam-Turniere alle in denselben Hotels wohnen, setzt Pegula auf einen eigenen Rückzugsort. Die Nummer vier der Welt argumentiert allerdings damit, dass sie sich optimal und in Ruhe besser auf ein Turnier wie Wimbledon einstellen könne.
„Ein gutes Hotel ist ein Teil des Erfolgs“
Pegula erklärte bereits vor Wimbledon, dass die Wahl ihrer Unterkunft für sie eine große Rolle spiele. Während jüngere Spielerinnen oft mit einfacheren Bedingungen zurechtkommen würden, veränderten sich die Prioritäten mit zunehmender Erfahrung auf der Tour.
„Wir sind entweder auf dem Platz oder im Hotelzimmer“, erklärte die Amerikanerin. Gerade bei einem zweiwöchigen Grand Slam sei die Zeit abseits des Courts entscheidend für Regeneration und Vorbereitung. Ein ruhiges Umfeld und optimale Erholung seien für sie mittlerweile wichtiger als das gemeinsame Wohnen mit anderen Spielerinnen. Und je älter man werde, desto wichtiger sei die Wahl des richtigen Kissens und der richtigen Matratze.
Kritik wegen Millionen-Vermögen
Dass diese Entscheidung nicht bei allen Fans gut ankommt, liegt vor allem an Pegulas außergewöhnlichem Hintergrund. Ihre Eltern Terry Pegula und Kim Pegula verfügen über ein Milliardenvermögen und besitzen unter anderem mehrere Sport-Franchises wie das NFL-Team Buffalo Bills. Pegula gilt deshalb als reichste aktive Tennisspielerin der Welt. Kritiker sehen ihre Entscheidung, sich vom üblichen Spielerumfeld abzugrenzen, als weiteres Zeichen ihrer privilegierten Ausgangslage.
Sportliche Argumente statt Statussymbol
Trotz ihres finanziellen Hintergrunds hat sich Pegula ihre Karriere angeblich selbst aufgebaut. Die Amerikanerin gewann bislang elf WTA-Einzeltitel, erreichte 2024 das Finale der US Open und etablierte sich dauerhaft in der Weltspitze. In Wimbledon wartet sie allerdings noch auf den ganz großen Durchbruch. Ihr bestes Ergebnis beim Rasenklassiker ist bislang das Viertelfinale 2023. Die Hoffnung bleibt, dass perfekte Bedingungen außerhalb des Platzes diesmal den Unterschied machen können.
Hier das Einzeltableau der Damen in Wimbledon
