Mari Osaka beendet ihre Tenniskarriere

Mari Osaka, die Schwester von Tennis-Superstar Naomi Osaka, hat ihre Tenniskarriere beendet.

von Florian Goosmann
zuletzt bearbeitet: 02.03.2022, 09:33 Uhr

Mari Osaka
© Getty Images
Mari Osaka

Die 24-Jährige, aktuell auf Platz 342 im WTA-Ranking notiert, hat ihr Karriereende via Instagram bekannt gegeben.

"Es war eine Reise, die ich am Ende nicht wirklich genossen habe. Aber ich bin dankbar um die Erinnerungen und die Unterstützung, die ich durch den Sport über die Jahre erhalten habe", schrieb sie./

Mari Osaka galt im Kindesalter als größeres Talent als ihre Schwester, die große Karriere blieb ihr jedoch verwehrt. Platz 280 im Mai 2018 war ihre beste Platzierung, 196 Siege standen 162 Niederlagen entgegen, Mari Osaka war die meiste Zeit ihrer Laufbahn auf der ITF-Tour unterwegs. Vier Finale erreichte sie hier, das letzte in 2018 in Florenz, wo sie Bianca Andreescu in drei Sätzen unterlegen war.

Ihr letztes Match bestritt Osaka im Januar bei einem ITF-Turnier in Rom, hier war in Qualifikationsrunde 1 bereits Schluss.

Ihren größten Auftritt hatte sie 2019 in Miami, wo sie via Wildcard im Hauptfeld stand, aber in Runde 1 verlor. 2017 spielte sie zudem mit Schwester Naomi in der Doppelkonkurrenz von Tokio - die beiden verloren jedoch direkt zum Auftakt.

Mari Osaka wurde mit ihrer Schwester Naomi Osaka in Japan geboren, ihre Mutter ist Japanerin, der Vater stammt aus Hawaii. Kurz später war die Familie nach Long Island, New York gezogen. Die Osaka-Kids sind in Fort Lauderdale aufgewachsen.

Mari Osaka hatte beim WTA-Turnier in Stanford im Jahr 2014 ihr Debüt auf der Tour gegeben, allerdings "nur" im Doppel. 2019 folgte dann ihr Einzel-Debüt in Miami.

Schwester Naomi Osaka hingegen hatte 2018 den großen Durchbruch geschafft, als sie recht überraschend das Turnier in Indian Wells gewann und im Spätsommer dann die US Open. Es waren ihre ersten beiden Turniersiege überhaupt. Nach ihrem Triumph bei den Australian Open 2019 wurde sie gar die Nummer 1 der Welt.

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von Florian Goosmann

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21.03.2021, 20:14 Uhr
zuletzt bearbeitet: 02.03.2022, 09:33 Uhr