Marta Kostyuk mit dem gelungenen Sprung ins Glück

Mit einem Zweisatz-Erfolg feierte Marta Kostyuk beim WTA-1000-Turnier in Madrid im Endspiel gegen Mirra Andreeva den bislang größten Erfolg ihrer Karriere. Auch nach dem Triumph begeisterte die Ukrainerin mit einem gelungenen Rückwärtssalto als Jubelgeste. Leichte Probleme bereitete ihr nur die Zelebrierung mit der Champagner-Flasche.

von Dietmar Kaspar
zuletzt bearbeitet: 03.05.2026, 12:41 Uhr

Ein Aufeinandertreffen zweier formstarker Spielerinnen bekamen die Zuschauer in Madrid im Endspiel des WTA-1000er-Events im Manolo Santana Stadium geboten. So reiste Marta Kostyuk mit der Empfehlung ihres zweiten WTA-Titels im französischen Rouen in die spanische Hauptstadt, während Mirra Andreeva zuletzt mit dem Turniersieg in Linz und einer Halbfinal-Teilnahme beim Porsche Tennis Grand Prix in Stuttgart überzeugte. Mit einer erneut kämpferisch herausragenden Einstellung meisterte die 23-jährige Kostyuk die erwartet schwere Finalhürde und durfte nach zwei Titelgewinnen bei 250er-Turnieren ihre erste 1000er-Trophäe in die Höhe recken. 

Doch bevor Kostyuk bei der obligatorischen Siegerehrung den Siegespokal in Empfang nehmen durfte, feierte sie den gelungenen Coup auf ihre eigene Art und Weise, wie sie es bereits schon seit vielen Jahren zelebriert. Mit einem perfekt gestandenen Rückwärtssalto begeisterte sie das Publikum in der Caja Magica und demonstrierte dabei ihre auch im Match zahlreich dargebotene, außergewöhnliche Beweglichkeit.

Wie die jetzt dreifache WTA-Titelträgerin bereits in einem Interview im Alter von 15 Jahren erläuterte, ging sie parallel zum Tennis sieben Jahre lang auch dem Turnsport nach und entschied dann für sich, bei einem Turniersieg den Jubel mit einem Rückwärtssalto zu begehen. Und so ließ sich die emotionale Ukrainerin auch nach ihrem bislang größten Karriereerfolg in Madrid diesbezüglich nicht lange bitten.

Noch etwas ungewohnt schien dagegen die Umsetzung der obligatorischen Champagnerdusche für die aktuelle Nr. 23 im WTA-Ranking zu sein, die sich durch den Titelgewinn in Madrid mit Rang 15 auf ihr neues Karrierehoch spielte. Doch nach etwas längerem Ringen mit verzerrten Gesichtszügen meisterte sie auch diese Hürde und machte damit die gelungene Feierzeremonie perfekt.

Hier das Einzel-Tableau aus Madrid

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Sonntag
03.05.2026, 15:16 Uhr
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