Nach Kontroverse bei Australian Open: ATP erlaubt Performance-Armbänder
Nachdem es bei den Australian Open jede Menge Verwirrung um die (Nicht-)Zulassung von sogenannten Performance-Armbändern gegeben hat, erlaubt die ATP ihren Spielern nun ausdrücklich deren Verwendung.
von Clemens Engert
zuletzt bearbeitet:
28.02.2026, 08:15 Uhr

In Melbourne war noch unter anderem Carlos Alcaraz, Jannik Sinner und Aryna Sabalenka untersagt worden, ein solches Armband des Anbieters "Whoop" zu tragen - offenbar entgegen vorheriger Vereinbarungen. Mit dem Gerät werden unter anderem Daten zur körperlichen Belastung, zur Erholung und zum Schlaf erfasst.
Die ATP hat die Kontroverse nun beendet. Nach einer Vorstandssitzung der im Anschluss an die Australian Open sind ab Indian Wells „zugelassene tragbare Geräte“ bei den Veranstaltungen erlaubt.
“Regelung genehmigt"
Von ATP-Seite heißt es dazu: „Der Vorstand hat eine Regelung genehmigt, die den Kreis der zulässigen Anbieter von tragbaren Geräten und deren Verwendung auf dem Platz durch die Spieler bei ATP-Wettbewerben erweitert, und hat das Management ermächtigt, die Details der Umsetzung festzulegen und zu finalisieren, einschließlich der Frage, ob und welche neuen Datenverwaltungsmaßnahmen implementiert werden sollen.“
Dass die Frage damit endgültig geklärt scheint, wird nicht nur Alcaraz, Sinner & Co., sondern auch den amerikanischen Hersteller freuen.
