Next Gen Finals: Schwärzler greift nach historischem Ticket

Joel Schwärzler darf weiter von einer Teilnahme an den Next Gen Finals träumen. Der 20-jährige Österreicher liegt im PIF ATP Live Next Gen Race aktuell auf Rang sieben.

von Isabella Walser-Bürgler
zuletzt bearbeitet: 23.09.2026, 07:53 Uhr

Joel Schwärzler
© GEPA pictures
Joel Schwärzler

305 Punkte hat der 20-jährige Österreicher Joel Schwärzler derzeit gesammelt. Damit sitzt er den vor ihm platzierten Spielern unmittelbar im Nacken: Auf Darwin Blanch auf Rang sechs fehlen ihm gerade einmal drei Punkte, auf Federico Cina sieben und auf Rei Sakamoto 16.

An der Spitze des Rankings stehen Martin Jodar und Joao Fonseca. Für Schwärzler bedeutet die enge Konstellation vor allem eines: Schon ein weiteres gutes Turnier könnte reichen, um mehrere Konkurrenten hinter sich zu lassen und den sicheren Sprung auf einen Qualifikationsplatz zu schaffen.

Starke Challenger-Saison bringt Schwärzler in Position

Dass der Vorarlberger überhaupt so nah an den Next Gen Finals liegt, hat er mehreren starken Challenger-Ergebnissen zu verdanken. Anfang August gewann er ein Turnier in Polen. Im April erreichte er in Oeiras und Madrid jeweils das Viertelfinale.

Bereits im März hatte Schwärzler in Ruanda seinen zweiten Challenger-Titel gefeiert. Zuvor war er in Lugano nur knapp in drei Sätzen im Finale gescheitert. Beim ersten Challenger-Turnier des Jahres in Thailand hatte er zudem das Halbfinale erreicht.

US Open bringen keinen großen Sprung

Bei den US Open blieb zuletzt der ganz große Durchbruch dagegen aus. Schwärzler schaffte es immerhin durch die erste Qualifikationsrunde und anschließend in die zweite Runde der Qualifikation, verpasste damit aber den Sprung ins Hauptfeld. Für das Race bleibt die Ausgangslage trotzdem vielversprechend.

Schwärzler könnte österreichische Tennisgeschichte schreiben

Sollte Schwärzler die Qualifikation schaffen, wäre das eine Premiere für Österreich: Noch nie hat ein Österreicher bei den Next Gen Finals aufgeschlagen.

Ganz sicher ist das Ticket allerdings noch nicht. Diego Dedura und Moise Kouame lauern hinter Schwärzler und könnten ihm den Platz ebenfalls noch streitig machen. Für den Österreicher heißt es deshalb im Endspurt: Punkte sammeln – und bloß keinen Konkurrenten vorbeiziehen lassen.

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von Isabella Walser-Bürgler

Mittwoch
23.09.2026, 10:15 Uhr
zuletzt bearbeitet: 23.09.2026, 07:53 Uhr

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