Keine Rückkehr in Asien? Zweifel an Sinner-Comeback werden größer!

Das angestrebte Comeback von Jannik Sinner in der kommenden Woche könnte sich verschieben. In der italienischen Heimat des Weltranglistenersten mehren sich die Stimmen, die starke Zweifel an einer Rückkehr zum Asian-Swing haben.

von Daniel Hofmann
zuletzt bearbeitet: 21.09.2026, 19:26 Uhr

Jannik Sinner könnte sein angestrebtes Comeback doch nochmal verschieben.
© Getty Images
Jannik Sinner könnte sein angestrebtes Comeback doch nochmal verschieben.

Für Ende September kündigte Jannik Sinner seine Rückkehr auf die ATP Tour an. Der Weltranglistenerste wollte beim ATP 500er-Turnier in Peking (30. September bis 6. Oktober) nach fast drei Monaten sein Comeback geben. Zuletzt stoppten den Südtiroler Knieprobleme, sodass dieser sich gegen eine Teilnahme bei den US Open und den beiden vorher terminierten Masters-Events in Nordamerika entschied.

Am heutigen Montag häuften sich in den italienischen Medien die Meldungen, dass Jannik Sinner auf eine Teilnahme in Peking und beim anschließenden Masters-Event in Shanghai nun doch kurzfristig verzichten könnte. Grund dafür seien eine längere Regenerationszeit und auch die Bedingungen, die in Asien herrschen. So erinnerte der ehemalige italienische Profi Stefano Pescosolido daran, dass Sinner bereits im vergangenen Jahr erhebliche Probleme mit den Umständen in Shanghai hatte. In seinem zweiten Match in der chinesischen Metropole musste Sinner auf Grund von Krämpfen aufgeben.

Jannik Sinner in diesem Jahr von körperlichen Problemen geplagt

Gerade nach den körperlichen Problemen in der Hitze von Paris, die den Branchenprimus im Mai bei den French Open erheblich einschränkten und zu einer überraschenden Zweitrundenniederlage gegen Juan Manuel Cerundolo führten, ist Jannik Sinner besonders vorsichtig mit der körperlichen Belastung und lässt sich seitdem regelmäßig durchchecken.

Zusammengefasst bleibt die Erkenntnis, dass ein Verzicht auf die Teilnahme bei den Turnieren in Asien langfristig für Jannik Sinner mehr Vorteile haben kann. Denn auch wenn Sinner als Titelverteidiger in Peking antreten würde, so hat der Italiener nach seinem Titel-Hattrick in Wien, Paris und bei den ATP Finals im letzten Herbst vor allem am Ende der Saison viele Punkte zu verteidigen. Auch im Kampf mit Alexander Zverev um die Nummer eins der Weltrangliste ist dieser Aspekt nicht unwichtig.

Jannik Sinner würde damit auch erst beim 500er-Turnier in der Wiener Stadthalle auf die Tour zurückkehren. Auch Alexander Zverev plant dort seine erneute Teinahme, nachdem der nun zweimalige Grand-Slam-Sieger im vergangenen Jahr im Endspiel gegen Jannik Sinner in drei Sätzen unterlegen war. Ein erneuter Showdown in der Hauptstadt Österreichs wäre sicherlich eine besondere Note im direkten Kampf um den Platz an der Sonne im ATP-Ranking.

Zuletzt bereitete sich Jannik Sinner in Monte-carlo auf sein Comeback vor. In den kommenden Tagen wird es sicherlich von offizieller Seite Gewissheit geben, ob Jannik Sinner seine Pause wirklich verlängern wird und auf eine Teilnahme am Asian-Swing verzichtet.

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Montag
21.09.2026, 20:45 Uhr
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