NextGen Finals: Gibt es erstmals einen deutschsprachigen Starter?

Mit Dominic Stricker und Filip Misolic haben ein Schweizer und ein Österreicher realistische Chancen auf einen Startplatz bei den #NextGen Finals in London. Es wäre eine Premiere für einen deutschsprachigen Spieler.

 

von Jens Huiber
zuletzt bearbeitet: 27.09.2022, 11:15 Uhr

Dominic Stricker peilt einen Platz in Mailand an
© Getty Images
Dominic Stricker peilt einen Platz in Mailand an

Natürlich: Alexander Zverev hätte bei den #NextGen Finals einen Startplatz sicher gehabt, mehrmals sogar. Aber Zverev war schon zu früh zu gut, hat 2017 zwar bei der ersten Ausgabe in Mailand vorbeigeschaut, aber seine Konzentration auf das darauffolgende „echte“ Masters gelegt. Das wird in diesem Jahr nicht anders sein. Denn Carlos Alcaraz, der immerhin im letzten Jahr die Leistungsschau der besten U-21-Spieler eines Jahres für sich entschieden hat, wird ganz sicher in Turin spielen. Und nicht in Mailand.

Jannik Sinner, in dieser Woche in Sofia auf der Jagd nach seinem dritten Titel ebendort und NextGen-Champion 2019, hegt denselben Wunsch. Sinner ist im Moment hinter Alcaraz die Nummer zwei im Race to Mailand.

Aber zurück zu Zverev und einem deutschsprachigen Dilemma: Denn außer dem derzeit rekonvaleszenten gebürtigen Hamburger hat es noch kein Spieler aus Deutschland, Österreich oder der Schweiz geschafft, sich für die #NextGen Finals zu qualifizieren. In diesem Jahr könnte allerdings was gehen - vorbehaltlich, dass Alcaraz und auch Sinner nicht antreten.

Misolic und Stricker in guter Position

Denn Dominic Stricker, der Schweizer Linkshänder, liegt im Race aktuell auf Position zehn, hätte also einen Startplatz in der Tasche. Allerdings beträgt der Vorsprung auf den Nächstplatzierten, den Österreicher Filip Misolic, nur 50 Punkte. Stricker spielt in dieser Woche in Charleston, Misolic tritt in Lissabon an. Der Steirer, in diesem Jahr Finalist in Kitzbühel, hat das Erreichen der Finals übrigens als neues Saisonziel formuliert.

Aus österreichischer Sicht folgt mit Lukas Neumayer der nächste U-21-Crack auf Position 37, allerdings mit keinen Aussichten auf einen Startplatz in Mailand. Jerome Kym ist auf Platz 51 der zweitbeste Schweizer. Ziemlich trübe sieht es hingegen für Deutschland aus: Denn Marko Topo liegt als bester Nachwuchsmann lediglich auf Rang 67. Und es gibt keinen Alexander Zverev, der diese trübe Bestandsaufnahme aufhellen könnte. 

Hier der aktuelle Stand im Race to Milan

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zuletzt bearbeitet: 27.09.2022, 11:15 Uhr

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