NextGen Race: Jodar führt, Schwärzler und Dedura gut dabei
In der „Nachwuchs“-Wertung der ATP hat sich der Spanier Rafael Jodar einen komfortablen Vorsprung erarbeitet. Stand jetzt wäre übrigens auch ein Österreicher erstmals bei den NextGen Finals dabei.
von tennisnet.com
zuletzt bearbeitet:
05.05.2026, 08:54 Uhr

Rafael Jodar ist der Aufsteiger der Spielzeit 2026, keine Frage. Der Spanier hat sogar Joao Fonseca überflügelt, auch wenn sich das in der aktuellen ATP-Weltrangliste noch nicht widerspiegelt. Sehr wohl aber im NextGen Race, also der Jahreswertung der U21-Spieler auf der ATP-Tour. Und in Madrid hat Jodar ja auch das erste direkte Duell mit Fonseca für sich entscheiden können.
Die beiden führen jedenfalls das Race an: Jodar liegt bei 979 Punkten, Fonseca bei 550. Dahinter folgt mit Martin Landaluce (318) ein weiterer Spanier, der Norweger Nicolai Budkov Kjaer ist aktuell mit 197 Zählern Vierter.
Engel muss aufholen
Dann kommt aber schon Joel Schwärzler. Der junge Österreicher hat bislang 190 Punkte gesammelt. Nun ist die Saison noch lang - aber sollte Schwärzler seine Position verteidigen können, wäre er der erste rot-weiß-rote Vertreter bei den Finals. Von denen noch nicht feststeht, wo sie stattfinden werden. Zuletzt war man ja in Jeddah zu Gast.
Aus deutscher Sicht hat Diego Dedura die Nase vorne. Der 18-jährige Linkshänder liegt mit 120 Punkten auf Platz neun. Justin Engel, im letzten Jahr in Jeddah am Start, hat aktuell noch Aufholbedarf: Der Nürnberger liegt auf Rang 23, gleich dahinter folgt Max Schönhaus.
