"Nicht das beste Timing" - aber Kerber hat Melbourne-Aus abgehakt

Die Wimbledonsiegerin ist beim WTA-Premierturnier in Doha an Position drei gesetzt. 

von Ulrike Weinrich aus Doha
zuletzt bearbeitet: 11.02.2019, 12:58 Uhr

Angelique Kerber ist in Doha an Position drei gesetzt
© getty pictures
Angelique Kerber ist in Doha an Position drei gesetzt

Am Sonntagmittag trainierte Angelique Kerber auf dem Centre Court im Khalifa International Tennis & Squash Complex allein mit Coach Rainer Schüttler. Hochkonzentriert und voll motiviert. Seit Mittwochabend ist die 31-Jährige bereits im sonnigen Katar, wo sie 2014 im Finale stand und dort Simona Halep unterlag.

Das erste Grand-Slam-Turnier des Jahres in Melbourne hat Kerber nicht nur wegen der räumlichen Distanz weit hinter sich gelassen. Die glatte Achtelfinal-Niederlage gegen Shootingstar Danielle Collins (USA) spielt keine Rolle mehr.

"Ich hatte einen schlechten Tag. Das war nicht das beste Timing, aber sowas kann immer passieren", sagte sie am Sonntag in der Pre-Event-Pressekonferenz: "Ich habe nicht viel über dieses Match nachgedacht. Meine Gegnerin hat wirklich gut gespielt, auch nach unserer Begegnung hat sie es ja noch gezeigt." 

In den vergangenen Tagen konnte sich "Angie" schon wieder an die speziellen Bedingungen in der katarischen Hauptstadt gewöhnen. Mittags steigt der Thermometer auch mal über 25 Grad Celsius, bei Dunkelheit wird es im Wüstenstaat meist empfindlich kühl. "Es ist schon ein Unterschied, ob man tagsüber oder am Abend spielt. Das ist hier eben eine besondere Herausforderung", meinte die Weltranglistensechste

Oft weht in Doha dazu ein unberechenbarer Wind, der es den Spielerinnen ab und an schwer macht. Selbst in der großen, kesselförmigen Arena inmitten der palmenbesäumten Anlage beeinflussen die Böen das Geschehen auf dem Court.

Nach einem Freilos zum Auftakt spielt Kerber am Mittwoch entweder gegen die Estin Anett Kontaveit oder eine Qualifikantin. Wimbledon-Halbfinalistin Julia Görges muss bereits in der ersten Runde gegen die an Position sieben gesetzte Anastasija Sevastova (Lettland) ran, mit der die deutsche Nummer zwei gut befreundet ist.

Als Topgesetzte geht beim mit 916.131 Dollar dotierten Hartplatzturnier Simona Halep an den Start, die vor fünf Jahren die Qatar Total Open gewann.
 

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von Ulrike Weinrich aus Doha

Sonntag
10.02.2019, 18:45 Uhr
zuletzt bearbeitet: 11.02.2019, 12:58 Uhr

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