Nick Kyrgios - kein Freund der südamerikanischen Sandplatztournee

Nick Kyrgios ist offenbar kein allzu großer Freund der südamerikanischen Sandplatztournee.

von Nikolaus Fink
zuletzt bearbeitet: 25.02.2020, 18:30 Uhr

Nick Kyrgios
© Getty Images
Nick Kyrgios

Einige Zeit war es um Bad Boy Nick Kyrgios leise geworden: Der Australier beeindruckte mit seinem Engagement für die Opfer der verheerenden Buschbrände, auch auf dem Platz zeigte der 24-Jährige sowohl beim ATP Cup als auch bei den Australian Open hervorragende Leistungen - negative Schlagzeilen gehörten in diesem Jahr bislang anderen.

Nun hat Kyrgios aber wieder für Aufsehen gesorgt. Mit den Worten "Exterminate the dirt rats" (auf Deutsch frei übersetzt: "Vernichtet die Sandplatzratten"), kritisierte der Weltranglisten-23. in einer Instagram-Story jene Spieler, die sich für ein Antreten beim ATP-250-Turnier in Santiago entschieden hatten. Insbesondere der Umstand, dass das Event in Chile parallel zu zwei ATP-500-Turnieren auf Hartplatz stattfindet, stieß dem Australier offenbar sauer auf. 

Auf Twitter ruderte Kyrgios wenig später etwas zurück. "Ich attackiere niemanden. Ich attackiere nur diese Turniere", schrieb der 24-Jährige. "Wenn du denkst, dass all diese Sandplatzturniere inmitten der Hardcourt-Saison gut für den Sport und die Zukunft des Tennis sind, dann diskutiere weiter", antwortete der Australier einer Twitter-Userin.

Nur ein Top-20-Spieler in Rio 

Ausgangspunkt der Diskussion war ein Tweet des Journalisten Ricky Dimon. "Ich bin in Tränen, wenn ich daran denke, dass Gianluca Mager morgen die Nummer 77 der Welt sein wird", schrieb der US-Amerikaner. Mager hatte in Rio de Janeiro völlig überraschenderweise das Endspiel erreicht und auf dem Weg dorthin mit Dominic Thiem den einzigen Top-20-Spielers des Turniers geschlagen.

Für Kyrgios geht es sportlich indes mit dem ATP-500-Event in Acapulco weiter. Nach einer Verletzungpause kehrt der Australier in Mexiko als Titelverteidiger auf die Tour zurück und trifft in seinem ersten Match auf den Franzosen Ugo Humbert.

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zuletzt bearbeitet: 25.02.2020, 18:30 Uhr

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