Niederösterreicher Florian Zimmer gewinnt die Springbowl in St. Pölten
Mit einem österreichischen Heimsieg ging am Samstag die 46. Springbowlin St. Pölten zu Ende. Der 17-jährige Florian Zimmer gewann das Endspiel gegen den Tschechen Dominik Dujka verdient in zwei Sätzen mit 7:5, 6:2.
von PM
zuletzt bearbeitet:
09.05.2026, 16:51 Uhr

„Für mich kam der Turniersieg eigentlich ziemlich unerwartet, aber darüber kann ich mich nicht beschweren“, lächelte der an sechs gesetzte Niederösterreicher bei der Siegerehrung.
„Es war mein Kindheitstraum, hier einmal zu gewinnen. Die Turnierleitung liefert hier jedes Jahr einen sehr guten Job ab und es ist immer wieder schön, hier spielen zu können“, lobte Zimmer die Arbeit und das Team von Veranstalter Raimund Stefanits und Turnierleiter Peter Aschauer.
Zimmer tritt in prominente Fußstapfen
Der Niederösterreicher, Enkelsohn von ORF-Kommentatoren-Legende Gerhard Zimmer, tritt damit unter anderem in die Fußstapfen von unter anderem Nico Hipfl, der sich vor zwei Jahren als letzter ÖTV-Spieler den Titel bei der Springbowl sichern konnte. Im Vorjahr musste sich Thilo Behrmann erst im Endspiel geschlagen geben.
Frühere österreichische Springbowl-Sieger waren Alex Antonitsch, Gilbert Schaller, Stefan Koubek, Markus Hipfl, Clemens Trimmel oder auch Jurij Rodionov.
Bei den Frauen trugen sich in der 46-jährigen Turnier-Geschichte unter anderem Petra Huber, Nicole Remis, Tamira Paszek oder Barbara Haas in die Siegerliste ein. Barbara Paulus, Barbara Schett oder Julia Grabher standen jeweils im Endspiel.
Bei den Mädchen ging der Turniersieg an die Ungarin Lujza Bevlz (ITF 180), die sich gegen die Slowakin Laura Masarykova (ITF 288) mit 7:6 (8), 5:7, 6:0 durchsetzt.
