Nikoloz Basilashvili: Was kümmert mich mein Geschwätz von 2025?

Vor zwölf Monaten hatte Nikoloz Basliashvili geschworen, nie wieder in Doha anzutreten. Nun: Der Georgier ist wieder da.

von Jens Huiber
zuletzt bearbeitet: 14.02.2026, 12:40 Uhr

Nikoloz Basilashvili hat mit Doha dann doch Frieden geschlossen
© Getty Images
Nikoloz Basilashvili hat mit Doha dann doch Frieden geschlossen

Nikoloz Basilashvili und Doha, das war eigentlich immer eine gute Kombination. Der Georgier konnte in Katar 2021 den Titel holen, ein Jahr später erreichte Basilashvili noch einmal das Endspiel. Anfang 2025 aber wurde diese große Liebe erschüttert. Und zwar durch den Umstand, dass die Veranstalter nicht willens waren, Basilashvili eine Wildcard für ihr Turnier zuzugestehen. Nicht einmal für die Qualifikation. 

Worüber sich Nikolov Basilashvili doch einigermaßen heftig aufregte. Und die Welt an seinem Frust teilhaben ließ. „Ich bin daran gewöhnt, nichts auf dem einfachen Weg zu bekommen. Aber das schmerzt nun wirklich. Ich war der letzte Spieler, der den Cut verpasst hat.“ 

Basilashvili schwört, nie wieder in Doha anzutreten 

Und dann folgte das: „Doha, Du hast mir unglaubliche Momente und Erinnerungen beschert, die ewig bleiben werden. Aber eines verspreche ich Dir: Ich werde in meiner professionellen Karriere niemals mehr hierher zurückkommen, um an einem Turnier teilzunehmen.“
So weit, so traurig. 

Aber siehe da: Im Qualifikations-Tableau für die aktuell anstehende Ausgabe des ATP-Tour-500-Events findet sich in Zeile sieben der Name „Nikoloz Basilashvili“.  Der selbst auferlegte Bann hat also gerade mal ein Jahr lang gehalten. Erster Gegner hätte der Finne Otto Virtanen sein sein sollen, der allerdings nicht antreten konnte. 

Alos ging es für Basilashvili gegen Elias Ymer. Aber so richtig neu entflammt ist die Liebe zu Doha nicht: Basilashvili musste beim Stand von 3:6 und 5:6 aufgeben.
 

von Jens Huiber

Samstag
14.02.2026, 12:25 Uhr
zuletzt bearbeitet: 14.02.2026, 12:40 Uhr