Novak Djokovic und die Australian Open: Papa Srdjan spricht von Erpressung

Darf Novak Djokovic an den Australian Open 2022 teilnehmen? Man weiß es nicht - Papa Srdjan Djokovic spricht von Erpressung und geht aktuell davon aus, dass sein Sohn nicht in Melbourne am Start sein wird.

von Florian Goosmann
zuletzt bearbeitet: 29.11.2021, 15:44 Uhr

Srdjan Djokovic spart nicht an Lob für seinen Sohn Novak und wettert indes gegen das Publikum bei den Australian Open.
© Getty Images
Novak Djokovic, Srdjan Djokovic

Dürfen ungeimpfte Spielerinnen und Spieler an den Australian Open 2022 teilnehmen? Die Angaben aus Australien wechseln munter. Teilweise wird eine volle Impfung vorausgesetzt, dann wieder kochen Diskussionen hoch, dass ungeimpfte Akteure womöglich nach einer Quarantäne-Zeit auch mitspielen dürfen - wie es 2021 bereits fabriziert wurde. Der letzte Stand: Nur geimpfte Spieler sollen am Start sein dürfen./

Was die Frage aufwirft, was mit Novak Djokovic passieren wird, seines Zeichens immerhin neunfacher Champ "down under". Djokovic hat seinen Impfstatus unter Verschluss gehalten, und das zurecht, meint sein Vater. "Jeder hat das Recht, über seine eigene Gesundheit zu entscheiden. Geimpft zu sein oder nicht, ist jedermanns ureigenste Entscheidung", wird Srdjan Djokovic laut eines Interviews beim Fernsehsender Prva TV von deutschen Medien zitiert.

Dass man in Australien nach dem Motto "Entweder - oder" verfahren wolle, heißt Srdjan nicht gut. "Unter diesen Erpressungen und Umständen ist es wahrscheinlich, dass er nicht teilnehmen wird", sagte er.

Alexander Zverev hofft auf Djokovic bei Australian Open

Australian-Open-Turnierdirektor Craig Tiley hatte sich zuletzt positiv hinsichtlich einer Teilnahme Djokovics in Melbourne gegeben.

Auch Alexander Zverev hatte sich in Sachen Djokovic und die Impfung geäußert.

Zverev zeigte Verständnis für die Bestimmungen des Bundesstaates Victoria. "Wir besuchen ein anderes Land. Es geht nicht um Tennis, es geht um das Virus", hatte er im Rahmen der ATP Finals erklärt. Wenn Australien schon erlaube, in das Land einzureisen, müsse man auch deren Regeln befolgen, so die deutsche Nummer 1. Der dann trotzdem seine Hoffnung für eine Ausnahme in Sachen Djokovic kundtat: "Er ist die Nummer eins der Welt, er sollte dort sein."

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von Florian Goosmann

Montag
29.11.2021, 15:26 Uhr
zuletzt bearbeitet: 29.11.2021, 15:44 Uhr

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