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ÖTV-Sportdirektor Jürgen Melzer - „Für Kinder sind Matches extrem wichtig“

Jürgen Melzer hat bei seiner Österreich-Tour viele positive Eindrücke gesammelt.

von tennisnet.com
zuletzt bearbeitet: 27.03.2021, 10:08 Uhr

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Jürgen Melzer hat eine Österreich-Reise getan
© GEPA Pictures
Jürgen Melzer hat eine Österreich-Reise getan

Wenn Jürgen Melzer etwas anpackt, dann immer mit hundertprozentigem Einsatz. Und also hat sich die österreichische Tennislegende in seiner neuen Funktion als Sportdirektor des Österreichischen Tennisverbandes auf Tour begeben, das Land bereist, um sich einen Überblick über die Verhältnisse zu verschaffen. tennisnet.com hat mit Melzer, der außerdem als Coach Österreichs Nummer eins, Barbara Haas, betreut, kurz geplaudert.

tennisnet: Herr Melzer. Sie haben in Ihrer neuen Funktion als ÖTV-Sportdirektor ganz Österreich bereist, zahlreiche Tennisstützpunkte besucht. Was war das Ziel dieser Reise, wie fällt Ihr Fazit aus?

Jürgen Melzer: Ich wollte die jungen Tennisspieler und die Trainer kennenlernen, sehen, wie gearbeitet wird und welches Potenzial da ist. Und ich wollte auch ein paar Tipps geben, die den Leuten weiterhelfen können.

tennisnet: Hat es das in Ihrer Jugend gegeben - dass ein ÖTV-Sportdirektor bei ihren Trainings vorbeigeschaut hat, um sich ein Bild über Ihre Fortschritte zu machen?

Melzer: Ich glaube, um meinen Job richtig zu machen, ist dies der einzige Weg, um einen guten Überblick zu bekommen. Die Rückmeldungen, die ich bekommen habe, waren so, dass es vor meiner Zeit nicht gemacht wurde. Und ich habe gemerkt, dass sich die Kids und die Trainer über meine Besuche freuen. Das war zwar auch eines der Ziele. Aber in erster Linie geht es darum, dass sich alle weiterentwickeln. Und das haben wir in einigen Bereichen auf den Weg gebracht.

tennisnet: Haben Sie den Eindruck gewonnen, dass der Betrieb in den Nachwuchskadern trotz Corona einigermaßen normal funktioniert?

Melzer: Fast. Man darf aber nicht vergessen, dass die Matches, die die jungen SpielerInnen aufgrund der Corona-Situation nicht bestreiten können, ihnen fehlen. Vor allem bei Kindern und Jugendlichen ist es extrem wichtig, dass sie Matches spielen und nicht nur trainieren. Aber: Für uns ist es Jammern auf hohem Niveau. Weil wir haben es geschafft, dass viele Kinder Tennis spielen dürfen. Wir leben in einer Pandemie. Und da muss man dann auch mal die Kirche im Dorf lassen und feststellen, dass wir uns für unsere Spitzenspieler- und Leistungsschiene nicht genieren müssen.

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