Fabio Fognini mit großen olympischen Gefühlen

Der Italiener misst einer Medaille größeren Wert als einem Grand-Slam-Sieg bei.

von tennisnet.com
zuletzt bearbeitet: 15.07.2016, 18:29 Uhr

LONDON, ENGLAND - JULY 01: Fabio Fognini of Italy celebrates during the Men's Singles second round match against Feliciano Lopez of Spain on day five of the Wimbledon Lawn Tennis Championships at the All England Lawn Tennis and Croquet Club on July ...

Am 12. September 2015 durfteFabio Fogniniendlich eine Rolle in einem Einzel-Finale bei einem Grand-Slam-Turnier spielen - im Doppel hatte er zu Beginn jenes Jahres mit Partner Simone Bolelli sogar den Titel bei den Australian Open geholt. Zum Leidwesen für Fognini war ihm an jenem Samstag in New York zwar eine Hauptrolle zugedacht, allerdings nur auf der Tribüne. Spielerisch konnte lediglich seine damals künftige Ehefrau Flavia Pennetta Akzente setzen. Bekanntermaßen dermaßen starke, dass die Italienerin am Ende die Siegertrophäe im Arthur Ashe Stadium hochstemmen durfte.

Wie Fabio Fognini nun gegenüber einem italienischen Online-Portal verkündete, gäbe es allerdings ein sportliches Ziel, dass er über den Sieg bei einem Major stellen würde: den Gewinn einer olympischen Medaille. „Ohne etwas vom Prestige und der Bedeutung von Turnieren wie Wimbledon wegzunehmen - das Nationaltrikot zu tragen und zu ehren, etwas für sein Land zu gewinnen, das ist ein einzigartiges und unbeschreibliches Gefühl.“

Schweres Erbe

Mit Blick auf die aktuellen Entwicklungen im professionellen Tennis, streicht Fognini die besonderen Errungenschaften von Spielern wie Roger Federer, Novak Djokovic und Rafael Nadal heraus. „Es gibt sehr viele gute junge Spieler wie Nick Kyrgios, Dominic Thiem oder Alexander Zverev. Aber ich bin mir nicht sicher, dass sie diese drei Spieler beerben können - denn die haben Tennisgeschichte geschrieben.“

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15.07.2016, 18:29 Uhr