Paula Badosa: "Werde es immer noch einmal versuchen"

Paula Badosa war eine der vielen Spielerinnen, die in Dubai aufgeben mussten. Gegen einen Internet-Kritiker wehrte sie sich nun ausführlich.

von Florian Goosmann
zuletzt bearbeitet: 21.02.2026, 19:40 Uhr

© Getty Images

Das WTA-Turnier in Dubai war von Aufgaben und Rückziehern geprägt - dennoch standen am Ende vier Top-Ten-Spielerinnen im Halbfinale. 

Badosa selbst hatte in Runde 2 gegen die spätere Finalistin Elina Svitolina nach einem 4:6-Rückstand aufgeben müssen. Was einen X-User zum einfallsreichen Kommentar brachte, Badosa verhalte sich respektlos dem Tennis gegenüber, weil sie von angeblich jedem Match zurückziehe oder es aufgebe. 

Was die Spanierin, von chronischen Rückenproblemen geplagt, nicht auf sich sitzen ließ. 

“Du hast keine Ahnung, wie es ist, mit einer chronischen Verletzung zu leben und sich trotzdem dafür zu entscheiden, weiterzumachen. Jeden Tag aufzuwachen, ohne zu wissen, wie dein Körper reagieren wird, nach Lösungen zu suchen und für etwas zu kämpfen, das du liebst, und alles zu geben, auch wenn es so schwer ist. Glaub mir, ich bin die Erste, die unter Schmerzen leidet und endlose Alpträume hat, um jeden Tag nach Lösungen zu suchen, und für mich ist es jedes Mal alles wert, wenn ich den Tennisplatz betrete. Also werde ich es weiter versuchen. Denn es geht darum, es zu versuchen, und das wird sich nicht ändern. Ich werde es immer noch einmal versuchen", schrieb sie. 

Und weiter: “Ich tue dies aus Leidenschaft und für mich selbst. Und wenn es auch nur eine einprozentige Chance gibt, weiterzumachen, werde ich sie nutzen. So sehe und verstehe ich das Leben.”

“Wechseln Sie das nächste Mal den Kanal"

Zurücktreten werde sie jedenfalls nicht, “sodass Sie mich noch eine Weile sehen werden.” Gefolgt vom Ratschlag: “Wechseln Sie das nächste Mal den Kanal.”

Die einzige Respektlosigkeit, schrieb sie anschließend in einem gesonderten Post, sei es, Nachrichten dieser Art auf Social Media zu lesen. “Dann beschweren wir uns, wenn wir Spieler oder Menschen sehen, die leiden und psychische Probleme haben. Aber angesichts der Menge an Hass und der ‘Experten’, die wir hier haben, überrascht mich das letztlich nicht.”

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Sonntag
22.02.2026, 09:38 Uhr
zuletzt bearbeitet: 21.02.2026, 19:40 Uhr

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