Kritik an Swiatek: "Die einzige Tennisspielerin, die Tag und Nacht mit ihrer Psychologin verbringt“
Artur Szostaczko, erster Trainer von Iga Swiatek, hat sich nun mit kritischen Worten an die derzeitige Weltranglisten-Zweite gewandt.
von Clemens Engert
zuletzt bearbeitet:
21.02.2026, 18:11 Uhr

Nach Swiateks Viertelfinalniederlage gegen Maria Sakkari in Doha nahm sich Szostaczko kein Blatt vor den Mund und kritisierte im gleichen Atemzug auch Psychologin Daria Abramowicz, die eine sehr enge Beziehung zu Swiatek pflegt. "Ich kenne keine Spielerin, die Tag und Nacht mit einer Psychologin verbringt. Sie sind zusammen im Urlaub, bei Turnieren, beim Kinobesuch; Iga ist sehr von ihr abhängig“, kritisierte der Coach in einem polnischen Podcast.
Später ruderte Szostaczko zwar etwas zurück, gab sich jedoch immer noch erstaunt: „Wenn es Swiatek nützt, habe ich natürlich nichts dagegen. Die Leute müssen verstehen, dass ich meine Meinung äußern darf. Ich bin nur etwas überrascht. Aber wenn es einer Spielerin nützt, die die Nummer zwei der Welt ist und sechs Grand-Slam-Titel gewonnen hat, was soll ich da noch sagen?“
“Iga ist sehr nervös”
Auch der Moderator des Podcasts, Lechem Sidorem, äußerte sich zu dem Thema: „Während der Australian Open und in Doha war nicht ersichtlich, dass Daria Abramowicz Hilfe leistete. Iga ist sehr nervös; sie hat keine Bewältigungsstrategien, außer die Gebärdensprache. Die Welt beginnt, diese Partnerschaft in einem anderen Licht, aus einer anderen Perspektive zu sehen", mutmaßte er.
Im Camp Swiatek wurden diese Querschüsse naturgemäß nicht gut aufgenommen. Igas Vater Tomasz äußerte seinen Unmut über die Aussagen offen in den sozialen Medien und richtete sich direkt Szostaczko und Sidorem: „Was habt ihr zwei erreicht? Fast nichts. Kümmert euch um eure eigenen Angelegenheiten. Ihr habt keine Ahnung!“
Iga Swiatek selbst konzentriert sich derzeit voll und ganz auf die Vorbereitung auf die Sandplatzsaison, in der sie wieder ihr bestes Tennis abrufen will.
