Petra Kvitova - On-Court-Coaching keine große Sache

Die meisten Spielerinnen nutzen es - aber wie viel bringt das On-Court-Coaching wirklich? Petra Kvitova ist da eher skeptisch.

von tennisnet.com
zuletzt bearbeitet: 30.03.2019, 08:54 Uhr

Petra Kvitova verfährt nach Lust und Laune
Petra Kvitova verfährt nach Lust und Laune

Petra Kvitova hat sich in Miami schon im Viertelfinale gegen Ashleigh Barty verabschiedet, damit die Chance auf den erstmaligen Sprung an die Spitze der WTA-Charts vergeben. Dort wird nach der Niederlage von Simona Halep gegen Karolina Pliskova auch am Montag noch Naomi Osaka thronen, mit deutlich vermindertem Vorsprung allerdings.

Vor ihrem Exit in Florida hat die zweifache Wimbledon-Siegerin Kvitova allerdings noch einmal  ein paar grundsätzliche Gedanken zum Spielbetrieb auf der WTA-Tour geäußert, im konkreten Fall zum Thema „On-Court-Coaching“. „Ich glaube nicht, dass es den Top-Spielern hilft“, sagte also Kvitova. „Ich glaube, die To-Spieler stehen dort, wo sie sind, weil sie wissen, was auf dem Court zu tun ist.“

Rainer Schüttler pflegt die direkte Ansprache

Tatsächlich erlebt etwa Patrick Mouratoglou alle Matches seines Schützlings Serena Williams in der Trainerbox. Die 23-fache Major-Siegerin macht alles mit sich selbst aus, reagiert nicht einmal auf Zeichen aus ihrer Box - siehe dazu auch das Endspiel bei den US Open 2018, wo sich Serena ungerecht behandelt fühlte, weil sie vom Coaching Mouratoglous gar nichts mitbekommen hatte.

Auch Angelique Kerber hat einige Wochen verstreiche lassen, bevor sie Rainer Schüttler erstmals das Zeichen zum Besuch auf dem Platz gegeben hat. Was insofern schade war, als dass Schüttler die direkte Ansprache pflegt - und Kerber gerne auch mal sagt, was die gerade eher nicht hören möchte.

Petra Kvitova nach Lust und Laune

Petra Kvitova verfährt mit Jiri Vanek nach Lust und Spiellaune. „Manchmal ist es für mich hilfreich, manchmal nicht. Das hängt von meiner Stimmung und meinen Gedanken ab.“ Dass sich die warmen Worte Vaneks allerdings direkt auf eine Änderung im Spielverlauf niedergeschlagen hätten, so weit möchte Kvitova nicht gehen. „Es ist keine große Sache.“

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Samstag
30.03.2019, 16:25 Uhr
zuletzt bearbeitet: 30.03.2019, 08:54 Uhr