Pressestimmen: "Zverev bringt New York zum Schweigen"
Alexander Zverev hat bei den US Open seinen zweiten Grand-Slam-Titel gewonnen. Das Echo in der internationalen Presse ist geteilt. Viele Medien erkennen Zverevs Leistungen an, einige sehnen die baldige Rückkehr von Jannik Sinner und Carlos Alcaraz in voller Fitness herbei.
von SID
zuletzt bearbeitet:
14.09.2026, 09:12 Uhr

USA
New York Times: "Alexander Zverev machte am Sonntag bei den US Open die Hoffnungen von Ben Shelton zunichte, Geschichte im amerikanischen Herrentennis zu schreiben. Der an Nummer eins gesetzte Deutsche nahm Shelton gleich im ersten Spiel des Finals den Aufschlag ab und fand anschließend in einen Rhythmus, der bei diesem Duell bisweilen so mühelos wirkte, als würde er es im Schlaf bestreiten."
ESPN: "Alexander Zverevs bestes Tennisjahr geht weiter – ebenso wie die lange Grand-Slam-Durststrecke der amerikanischen Herren."
ENGLAND
The Guardian: "Dieses Match bildete einen passenden Abschluss für eine triste Grand-Slam-Saison auf der ATP-Tour, die von den Verletzungen und körperlichen Problemen von Carlos Alcaraz – der bei diesem Turnier nach langer Verletzungspause zurückkehrte – und Jannik Sinner geprägt war. Die Schwierigkeiten dieser beiden Topspieler boten vielen anderen Akteuren an der Weltspitze die große Chance, in die Bresche zu springen und um die wichtigsten Titel zu kämpfen; doch nur wenigen gelang es in den vergangenen fünf Monaten überhaupt, ernsthaft in den Titelkampf einzugreifen. Zverev wurde für seine Konstanz und seine Fähigkeit belohnt, sich bei den großen Turnieren immer wieder in aussichtsreiche Positionen zu bringen. Jeder Sieg hat ihn mental sichtlich gestärkt."
BBC: "Zverev krönt ein Jahr des Umbruchs mit dem Triumph bei den US Open. Zu Saisonbeginn war fraglich, ob der 29-jährige Zverev jemals einen der prestigeträchtigsten Titel des Sports gewinnen würde. Nun feiert er seinen Status als mehrmaliger Grand-Slam-Sieger im Einzel, nachdem Verletzungen von Jannik Sinner und Carlos Alcaraz den Weg zum Triumph teilweise geebnet hatten."
The Telegraph: "Das nennt man 'im Moment leben': Am Sonntag im Arthur Ashe Stadium war Alexander Zverev der Einzige, der nicht wusste, dass er die US Open gewonnen hatte."
The Sun: "Ben Shelton musste mitansehen, wie der amerikanische Traum vor den Augen eines ehemaligen James-Bond-Darstellers erneut zerplatzte, während Alex Zverev seine eigenen US-Open-Albträume hinter sich ließ. Zverev wurde seiner Rolle als 'Bösewicht' des Tennis – zumindest in den Augen des Publikums im Arthur-Ashe-Stadion – vollauf gerecht, als er sich erstmals zum 'König von New York' krönte."
FRANKREICH
L'Equipe: "Ein neuer König in New York. Jahrelang war er diesem Ziel hinterhergejagt – und nun hat Alexander Zverev innerhalb von drei Monaten gleich zweimal das geschafft, was ihm zuvor als unerreichbar fern erschienen war. Bis zum Frühjahr galt der 29-jährige Deutsche vielen als der beste Spieler der Geschichte, der noch nie einen Grand-Slam-Titel gewonnen hatte; mittlerweile nennt er zwei davon sein Eigen."
ITALIEN
Gazzetta dello Sport: "Während in den letzten zwei Jahren Sinner und Alcaraz die Tenniswelt unter sich aufgeteilt hatten, dominierte diesmal Zverev – begünstigt durch die Abwesenheit der beiden während eines Großteils der Saison. Er, der schon mit 20 als künftiger Champion galt, hatte sich – trotz zahlreicher Titelgewinne – den Ruf eines 'Edel-Verlierers' eingehandelt. Schuld daran war die Null in der Grand-Slam-Bilanz – ein Makel, den er in diesem Jahr mehr als wettmachte."
SPANIEN
Marca: "Zverev bringt New York zum Schweigen und fordert einen Platz in der Tennisgeschichte."
As: "Alexander Zverev – der beste Spieler der Generation der 90er-Jahre - hat im Tennis seinen großen Moment erlebt. Zwar musste er sich auf dem Weg zu seinem ersten Titel bei Roland Garros weder Sinner noch Alcaraz oder Djokovic stellen – und auch für seinen zweiten Triumph bei den US Open blieb ihm dies erspart –, doch der 29-jährige Deutsche verstand es, die Erfolgswelle zu nutzen und sich gegen die übrigen Anwärter durchzusetzen."
