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US Open: Die drei größten Pleiten 2026

Die US Open 2026 haben viele strahlende Sieger gebracht. Aber auch ein paar Niederlagen, die die betreffenden Spieler aus der Bahn warfen.

von Jens Huiber
zuletzt bearbeitet: 14.09.2026, 09:01 Uhr

Arthur Fils wollte eigentlich um den US-Open-Titel 2026 mitspielen
© Getty Images
Arthur Fils wollte eigentlich um den US-Open-Titel 2026 mitspielen

Das Männerturnier dauert bei den US Open wie auch bei den Australian Open und in Roland Garros mittlerweile ja 15 Tage, da kann man das eine oder andere Match schon vergessen. Was aber nicht für jene ATP-Profis gilt, die sich für das letzte Major des Jahres viel ausgerechnet haben. Hier sind die drei größten Betriebsunfälle aus unserer Sicht:

Arthur Fils - Erstrunden-Niederlage gegen Stefanos Tsitsipas

Im vergangenen Jahr hat Carlos Alcaraz das 1000er-Turnier in Cincinnati gewonnen, und knapp drei Wochen später auch die Sieger-Trophäe bei den US Open hoch gehalten. Genau das war auch der Plan von Arthur Fils, der bis zur Satz-und-Break-Führung gegen Stefanos Tsitsipas auch prächtig gehalten hat. Zu dumm, dass der Grieche sich plötzlich zu spüren begonnen hat. Und Arthur Fils schon in der ersten Runde humor- und formlos verabschiedete. 

Brandon Nakashima - Zweitrunden-Pleite gegen Alex Michelsen

Nakashima hatte im Sommer zwar keinen großen Titel gewonnen, sowohl in Montreal wie auch in Cincinnati aber starkes Tennis gezeigt. Dass er schon in Runde zwei in einen groß aufspielenden Alex Michelsen laufen sollte, war natürlich Pech. Zumal Michelsen bis ins Viertelfinale keinen einzigen Satz abgeben sollte, und dort eigentlich auch Frances Tiafoe schon fast besiegt hatte.

Taylor Fritz - Aus gegen Francisco Cerúndolo nach 2:0-Satzführung

Fritz hat in seiner Karriere schon 229 Matches verloren. Aber nach der Niederlage gegen Francisco Cerúndolo musste sich der US-Amerikaner doch zwei, drei Sekunden Zeit nehmen, um in das weite Rund des Arthur Ashe Stadiums zu blicken. Fritz hatte mit 2:0-Sätzen und im dritten Durchgang mit einem Break geführt. Und war dann kolossal eingebrochen. Womit wieder nichts aus seinem Traum wurde, die US Open als erster US-Amerikaner seit Andy Roddick 2003 zu gewinnen.

 

von Jens Huiber

Montag
14.09.2026, 09:23 Uhr
zuletzt bearbeitet: 14.09.2026, 09:01 Uhr