"Rafa" ist für einen Emmy nominiert
Die Netflix-Dokumentation Rafa über das Tennisleben und Karriereende von Rafael Nadal ist für einen Emmy nominiert.
von Florian Goosmann
zuletzt bearbeitet:
06.08.2026, 08:20 Uhr

Rafa ist dabei eine der sehenswertesten Dokumentationen der letzten Jahre in Sachen Tennis. Die vierteilige Doku-Serie wechselt dabei immer wieder zwischen Nadals finalem Jahr auf der Tour und den großen Erfolgen und Hindernissen im Laufe seiner Zeit als Tennisprofi.
Für seine letzte Saison hat sich der 22-fache Majorsieger dabei von der Netflix-Crew begleiten lassen, beim Versuch, noch mal zu alter Stärke zu finden. Ständige Verletzungen aber haben einen glorreichen Abschied am Ende verhindert. Beeindruckend, wie Nadals Team ihn immer wieder bremsen musste. Auch das Thema Schmerzen ist ein großes - und eines der Hauptthemen seiner Laufbahn und der Serie. Nadal, so die Erzählung, habe es gewissermaßen auch geliebt, zu leiden. Seltene Bilder gibt Rafa auch in sein Familienleben mit Ehefrau Mery Perello und Sohn Rafael.
Zu Wort kommen neben Nadal und Perello auch Onkel Toni, Papa Sebastien Nadal, Carlos Moya und Autor Christopher Clarey, der vor zwei Jahren mit Rafael Nadal: Der Sandplatzkönig ein beeindruckendes Buch über Nadal geschrieben hatte.
Rafa konkurriert in Sachen Emmy als “Beste Doku-Serie” mit Die amerikanische Revolution: Geburtsstunde der USA, Mr. Scorsese, Sean Combs: The Reckoning und Die Joghurt-Shop-Morde von Austin.
Die Emmys 2026 werden am 14. September im Peacock Theater in Los Angeles verliehen.
