Rafael Nadal angeschlagen: "Hatte Probleme beim Atmen"

Rafael Nadal (ATP-Nr. 3) musste im Indian-Wells-Finale gegen Taylor Fritz seine erste Saisonniederlage einstecken. Nadal war angeschlagen - er hofft, das Problem schnellstmöglich zu lösen.

von Florian Goosmann
zuletzt bearbeitet: 21.03.2022, 15:02 Uhr

Rafael Nadal
© Getty Images
Rafael Nadal

Es war das Finale zweier Angeschlagener - Taylor Fritz hatte Knöchel und wäre fast gar nicht angetreten zum Endspiel. Und Rafael Nadal hatte Rücken, spielte sichtlich gehemmt bei Aufschlag und Rückhand. Und hatte dabei dennoch die große Chance, seinen formidablen Saisonstart auf 21 Siege am Stück auszubauen. Vor allem beim 5:4 im Tiebreak des zweiten Satzes hatte er die große Chance auf den Satzausgleich, mit zwei Aufschlägen - aber Nadal semmelte einen Drive-Volley nach wunderbar herausgespieltem Punkt in die Prärie./

Kurz später war das Match zu Ende, zur Freude von Premieren-Masters-Sieger Taylor Fritz.

Nadal grübelte danach darüber, was ihn am freien Durchschwung hinderte - "ich weiß noch nicht, ob es was an den Rippen ist", sagte er, erklärte aber, Schmerzen gehabt zu haben, Probleme beim Atmen. "Wenn ich atme, wenn ich mich bewege, fühlt es sich an, als ob eine Nadel in mir steckt. Ich war etwas benommen, weil es sehr wehtat." Die Schmerzen hätten ihn limitiert, "aber es geht nicht nur um den Schmerz, ich fühle mich einfach nicht gut, wenn etwas meine Atmung beeinträchtigt."

Die Niederlage an sich habe er schnell akzeptiert, "sogar bevor das Match zu Ende war", so Nadal. Die Sorgen gelten offenbar der Verletzung.

Rafael Nadal ganz pragmatisch: "Dieses Problem lösen"

Auch wenn er nicht in der Lage gewesen sei, die "üblichen Dinge" zu tun, wollte Nadal nicht zu sehr über seine Verletzung sprechen. "Ich habe gegen einen großartigen Spieler verloren", so der Spanier, der bereits im Laufe der Woche bekannt gegeben hatte, auf die anstehenden Miami Open zu verzichten.

Nadal gab zu, aufgrund der Verletzung "einen schwierigen Tag" zu haben - stellte aber wieder mal heraus, kein Mensch zu sein, der mental zu sehr in die eine oder andere Richtung ausschwenke. "Ich rücke alles in Perspektive", erklärte er. Die vergangenen Monate seien "wahnsinnig, unvergesslich, sehr emotional" gewesen, "ich hab Dinge genossen, von denen ich vor einigen Monaten nicht geglaubt habe, sie noch mal erleben zu dürfen."

Aber jetzt: Gehe es um seine Verletzung, darum, "dieses Problem so schnell wie möglich zu lösen, um auf dem geliebten Sand anfangen zu können."

Das Monte-Carlo Masters, das Nadal bereits elf Mal gewonnen hat, beginnt am 10. April. Hier würde der 35-Jährige, sollte der Rücken wieder gesund sein, auch 2022 seine Sandplatzsaison beginnen.

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