Rafael Nadal: "Novak Djokovic ist mehr von Rekorden besessen - aber nicht im negativen Sinne"

Rafael Nadal hat in einem ausführlichen Gespräch mit der britischen Metro über seine persönliche Motivation, seine Ziele und die junge Generation gesprochen. 

von Michael Rothschädl
zuletzt bearbeitet: 19.04.2021, 18:39 Uhr

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Rafael Nadal hat im Interview mit der britischen Metro über seine persönlichen Ziele gesprochen
Rafael Nadal hat im Interview mit der britischen Metro über seine persönlichen Ziele gesprochen

Es sind dies die wohl wichtigsten Tage im Tennisjahr des Rafael Nadal. Monte Carlo - wenngleich mit einem wenig befriedigenden Ergebnis für den Mallorquiner - ist Geschichte, nun stehen Barcelona, Madrid, Rom - und schließlich die French Open vor den Türen. Die europäische Sandplatzsaion, sie ist der bei weitem erfolgreichste Saisonabschnitt des 20-fachen Grand-Slam-Siegers. 

Mit seinen zwanzig Titeln auf Major-Niveau führt Nadal das Ranking in dieser Hinsicht auch an - zusammen mit seinem Langzeitkonkurrenten Roger Federer. Rekorde wie diese sind es aber nicht, die den Spanier auch im Herbst seiner Karriere noch antreiben, stets an seiner Topform zu arbeiten: "Ich genieße, was ich tue, ich mag es, Tennis zu spielen. Und natürlich will ich weitere Grand Slams gewinnen, daran besteht kein Zweifel." 

Nadal mit "anderem Ansatz"

Dabei gehe er aber nicht so zielfixiert ans Werk, wie es etwa ein Novak Djokovic tue: "Novak ist besessener davon, fokussiert sich mehr darauf - natürlich nicht in einem negativen Sinne. Diese Dinge bedeuten ihm sehr viel, er spricht auch immer über diese Rekorde. Ich habe einen anderen Ansatz für meine Karriere", unterstreicht der Spanier.

Djokovic ist indes nur einer von den zwei ganz großen Konkurrenten von Rafael Nadal, insbesondere Roger Federer avancierte in den letzten 15-20 Jahren zum Dauerrivalen des 34-Jährigen. Ob diese Rivalitäten ihn erst zu diesen Leistungen angespornt hätten? "Ich hatte immer gute Beispiele von großartigen Spielern vor mir, die um die gleichen Dinge kämpften, also hilft das, dir einen klaren Weg zu geben."

Junge Spieler werden ihren Weg gehen

Dennoch sei es seine eigene Motivation, die diesen Konkurrenzdruck um Längen übersteigt: "Meine persönliche Motivation ist viel höher als die Motivation, andere Spieler vor sich zu haben. Ich spiele nur für mich, für mein Team, für meine Fans, für meine Familie, für mich natürlich", so Nadal im Interview mit der britischen Metro. 

Zu den gleichaltrigen Konkurrenten gesellen sich aktuell einige Spieler aus der Generation hinter Nadal, Federer & Co - die etwa bei den letzten beiden ATP-Masters-1000-Turnieren siegreich waren. Eine Gruppe von Spielern, denen der Spanier in Zukunft einiges zutraut: "Sie werden es auf ihre Art machen, wir haben es schon auf unsere Art gemacht und wir sind hier, um weiterzumachen und weiter für diese Dinge zu kämpfen und in gewisser Weise bin ich aufgeregt, gegen diese jungen großartigen Spieler zu spielen."

Hier geht´s zum Beitrag der Metro!

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