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Roger Federer hält French-Open-Sieg für möglich

Roger Federers Rückkehr auf Sand wird mit Spannung erwartet, aber der Schweizer selbst will sich keinen Druck machen.

von Florian Goosmann
zuletzt bearbeitet: 12.02.2019, 09:08 Uhr

Roger Federer
© Getty Images
Roger Federer greift 2019 wieder auf Sand an

Erstmals seit 2015 wird der Maestro wieder in Roland Garros aufschlagen. 2016 fehlte er nach seiner Knie-Verletzung, 2017 und 2018 nahm er vom Sand generell eine Auszeit, mit Erfolg.

2019 nun also die Rückkehr, und die Frage ist, ob Dabeisein wirklich alles für einen wie Federer ist - oder ob er insgeheim vom zweiten Titel träumt, nach seinem Triumph 2009.

In einem Interview mit RTS (Radio Télévision Suisse) wurde Federer nun gefragt, ob Paris für ihn gewinnbar sei. Federer zögerte lange... dann folgte ein "Ja". Aber es müsse viel zusammenlaufen, so der 37-Jährige: "Es braucht etwas Glück, eine gute Auslosung, ich muss im richtigen Moment mein bestes Tennis spielen, muss gut ins Turnier kommen... es ist ein enormer Weg." Ein Vorteil: "Ich will jetzt nicht sagen, dass ich nur zum Spaß dort spiele, aber vielleicht mit weniger Druck."

Weltranglistenspitze für Federer nicht mehr wichtig

Eine Rückkehr auf Weltranglistenposition 1 sieht Federer unrealistisch. "Es ist immer möglich, aber dafür muss man zwei oder drei Grand-Slam-Turniere gewinnen", so der aktuell Weltranglisten-Sechste. "Ich bin nun älter, spiele weniger Turniere. Wenn man dann früh verliert, zählt das quasi doppelt. Daher hat das keine Priorität."

In der Vergangenheit habe ihm die Weltranglistenspitze natürlich dabei geholfen, eine gute Auslosung bei den Turnieren zu bekommen - nach einem Ausscheiden sei es aber umso frustrierender gewesen. "Da bin ich lieber weiter unten notiert und schaffe dann eine Überraschung", so Federer. "Und ich hoffe, das wird in diesem Jahr der Fall sein."

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zuletzt bearbeitet: 12.02.2019, 09:08 Uhr

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