Roger Federer wäre gerne eine normale Person

Roger Federer würde es gerne mal erleben, ein ganz normaler Mensch zu sein.

von Florian Goosmann
zuletzt bearbeitet: 02.09.2019, 18:44 Uhr

Mirka und Roger Federer
© Getty Images
Mirka und Roger Federer

Wie lebt es sich als Superstar - als vielleicht größter Sportstar auf Erden? Vermutlich gibt es einige, die das gerne erleben und mit Roger Federer mal tauschen würden./

Das Spiel geht allerdings auch umgekehrt. Zumindest wenn es nach Federer geht. Angesprochen in einem Interview mit dem Schweizer Blick, wer er gerne sein würde, antwortete der Maestro: "Ich würde wohl eine ganz normale Person wählen." Ihn interessiere, wie eine normale Person lebe. "Die Arbeit müsste nichts Wunderbares, nichts das dich enorm inspiriert, sein, sondern etwas ganz normales."

Das Leben auf der Tennis-Tour sei ein "gesegneter Wahnsinn, der nicht der Realität entspricht", weiß der 37-Jährige, "und wir dürfen es auch nicht als das betrachten." Er bemühe sich bewusst für seine Frau und Kinder, "aber es wäre gut, einfach arbeiten zu gehen und danach zu deiner Familie zurückzukehren. Oder wenn du keine hast, einfach etwas trinken zu gehen. Wie wäre es, das tun zu können? Ich kann es mir vorstellen. Es wäre etwas, das ich gerne versuchen würde." Nicht nur für einen Tag, gerne für eine Woche, so Federer.

Ohne Mirka wohl kein Roger

Stichwort Frau und Kinder: "Es gefällt mir, die Frauen in meinem Leben um mich zu haben", erzählte Federer, der noch eine Schwester hat, außerdem. "Meine Mutter war unglaublich wichtig in meinem Leben. Und dann kamen zuerst die Mädchen, dann wollte ich noch mehr Mädchen und die Jungs kamen – aber das macht nichts", führte er lachend aus. "Die Mädchen waren so schön, so süss…"

Ohne Eherfrau Mirka wäre er wohl ohnehin nicht derselbe. "Meine Frau war stets eine riesige Unterstützung, eine wunderbare Person. Während dieser langen Karriere hat sie mich immer unterstützt. Sie war die beste Mutter, die beste Ehefrau", so Federer. "Ich habe immer das Gefühl, dass die Frauen viel damit zu tun haben, was ich bin. Ich bin ihnen sehr dankbar."

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