Roger Federers Plan für 2020: Asche, die Majors und Olympia

Von einem Zurückfahren des Spielplans noch keine Spur: Roger Federer geht auch im kommenden Jahr in die Vollen.

von Jens Huiber
zuletzt bearbeitet: 26.11.2019, 11:01 Uhr

Roland Garros steht auch 2020 auf dem Plan von Roger Federer
Roland Garros steht auch 2020 auf dem Plan von Roger Federer

Südamerika ist Geschichte, für Roger Federer stehen nun erst einmal die Tennisferien an. Das nächste Turnier, an dem der 38-Jährige antreten wird, steht erst Ende Januar in Melbourne an, seine Teilnahmezusage am ATP Cup hat Federer wieder zurückgenommen. Ende Dezember lässt der Schweizer der Schaukampf-Marathon mit Alexander Zverev in China noch einmal aufleben, ansonsten stehen die kommenden Woche im Zeichen der Regeneration und der Familie.

Was mit Blick auf die Pläne für 2020 auch dringend anzuraten ist: Denn wie schon in diesem Jahr wird sich Roger Federer auch in der kommenden Saison auf Sand versuchen, wie er in einer Pressekonferenz vor wenigen Tagen noch einmal bestätigte. 2019 startete er in Madrid, verlor dort im Viertelfinale trotz Matchbällen gegen Dominic Thiem. In Rom bezwang Federer nach einem tollen Comeback Borna Coric, zog danach aus dem Turnier zurück. Bei den French Open reichte es zum Einzug ins Halbfinale, wo Federer bei widrigen Umständen Rafael Nadal unterlag. Dennoch holte sich der 20-fache Major-Sieger bei diesen drei Events jene Wettkampfhärte, die ihm beinahe seinen neunten Erfolg in Wimbledon beschert hätte.

Federer bei Olympia nicht fix dabei

Ob es wieder Madrid und Rom werden, ließ Federer nach Angaben von forbes.com aber offen. „Ich werde nicht die gesamte Sandplatzsaison spielen.Ich werde mir wieder Zeit zum Ausruhen nehmen und mich dann auf den großen Swing mit den French Open, Wimbledon, und danach Olympia und die US Open vorbereiten. Ich freue mich darauf.“ Er hoffe darauf, so Federer weiter, dass er ebenso verletzungsfrei durch das kommende Jahr komme wie durch die eben abgelaufene Saison.

Das Antreten bei Olympia ist offiziell übrigens noch nicht in trockenen Tüchern. Schließlich hat Roger Federer seitdem Davis-Cup-Sieg an der Seite von Stan Wawrinka 2014 in Lille kein Match mehr für die Schweizer Auswahl bestritten. Und verfehlt somit die Vorgaben der ITF. Der Weltverband könnte Federer allerdings mit einer Ausnahmegenehmigung starten lassen. Entschieden wird darüber wohl erst im kommenden Jahr.

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von Jens Huiber

Dienstag
26.11.2019, 17:30 Uhr
zuletzt bearbeitet: 26.11.2019, 11:01 Uhr

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