Sam Querrey: "Cincinnati der neue Goldstandard für 1000er"
Das ATP-Masters-1000-Turnier in Cincinnati hat ein gewaltiges Facelift hinter sich. Und nicht nur Ex-Profi Sam Querrey wird sich darüber begeistert zeigen.
von Jens Huiber
zuletzt bearbeitet:
05.08.2025, 18:04 Uhr

Es ist natürlich so: 260 Millionen US Dollar zu investieren, das muss man sich erst einmal leisten können. In Cincinnati - genauer: in Mason Ohio - ist aber offenbar genügend Geld vorhanden gewesen, um der Anlage des Lindner Family Tennis Center ein völlig neues Gesicht zu geben. Einige Spieler, wie etwa Titelverteidiger Jannik Sinner, trainieren ja schon vor Ort, aber zur Eröffnung waren auch Tennislegenden wie Andre Agassi, Stefanie Graf oder die Bryan Brothers anwesend.

Und Sam Querrey, der sich nach Beendigung seiner aktiven Karriere schnell eine zweite in den Medien aufgebaut hat, unter anderem gemeinsam mit John Isner, Steve Johnson und Jack Sock mit dem Podcast “Nothing Major”.
Querrey hat es bis auf Position elf der ATP-Charts geschafft und 14 Mal in Cincinnati aufgeschlagen. Das Ergebnis der teuren Umbauarbeiten begeistert den Lokalmatador vollends. “Ich bin begeistert. Jedes kleine Detail ist perfekt”, erklärte Querrey gegenüber der Website der ATP-Tour. Das gelte für die Bedingungen für die Spieler, die Umkleidekabinen, die Erfahrung für die Fans. Früher einmal hätte es einen Essensraum für alle Profis gegeben, jetzt stünden mehrere Lounges zur Verfügung, in denen Sinner, Acaraz und Co. sich entspannen können.

Was Sam Querrey zu folgendem Urteil kommen lässt: “Das ist der neue Goldstandard für Masters-Turniere weltweit.” Man darf gespannt sein, wer diese Einschätzung als Aufforderung sieht, ebenfalls mehr als eine Viertelmilliarde Dollar zu investieren.
