"Sie sollten sich schämen!": Bei Stefanos Tsitsipas liegen die Nerven blank

Stefanos Tsitsipas musste in der dritten Runde des ATP Masters 1000-Turniers in Miami eine empfindliche 0:6, 1:6-Niederlage gegen Arthur Fils einstecken. Die Schuld suchte der Grieche jedoch nicht nur bei sich selbst.

von Clemens Engert
zuletzt bearbeitet: 23.03.2026, 14:20 Uhr

Stefanos Tsitsipas kassierte gegen Arthur Fils eine empfindliche Abfuhr.

Fils fegte Tsitsipas quasi vom Platz und hielt dem ehemaligen Weltranglisten-Dritten eindrucksvoll vor Augen, wie modernes Powertennis auszusehen hat.

Dem Griechen, der in der Runde zuvor immerhin noch die Nummer 5 der Setzliste, Alex De Minaur, bezwungen hatte, war die Frustration deutlich anzumerken. Doch, anstatt bei sich selbst anzusetzen, suchte Tsitsipas die Schuld bei den Spielbedingungen, genauer gesagt bei der Beleuchtung.  

Stuhlschiedsrichter Greg Allensworth bekam die ganze aufgestaute Wut des 27-Jährigen zu spüren. "Sie sollten sich schämen!," begann Tsitsipas seine Tirade. "Haben Sie mich jemals fünf Stunden am Stück aufschlagen und Vorhände verfehlen sehen? Das passiert nicht. Ich sehe den Ball nicht. Ich weiß nicht, wie er den Ball sieht!", schimpfte der Grieche.

Der zweifache Grand Slam-Finalist rangiert derzeit nur mehr auf Platz 51 im ATP-Ranking und ist somit weiter von der absoluten Weltspitze entfernt als je zuvor. Wenn er wieder an seine besten Zeiten anschließen will, täte der Grieche gut daran, die Schuld nicht nur bei den äußeren Bedingungen zu suchen.

Hier das Einzel-Tableau in Miami

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von Clemens Engert

Montag
23.03.2026, 15:00 Uhr
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