Sinner nach Finaleinzug in Rom: "Die Nacht war nicht einfach"
Jannik Sinner hat am Samstag beim ATP Masters 1000-Turnier in Rom mit einem Tag Verspätung den Finaleinzug fixiert, nachdem sein Halbfinale gegen Daniil Medvedev an Freitag regenbedingt abgebrochen und verschoben werden musste. Ein Umstand, der den Weltranglisten-Ersten offenbar fast um den Schlaf gebracht hat.
von Clemens Engert
zuletzt bearbeitet:
16.05.2026, 19:12 Uhr

Es sei eine "harte Herausforderung" gewesen, mit der regenbedingten Verzögerung umzugehen, so Sinner. "Normalerweise habe ich nachts keine Schlafprobleme. Diese Nacht war nicht einfach. Wenn man im dritten Satz ist, fast gewonnen hat und trotzdem wieder antreten muss … man weiß nie, was passiert. Es ist im Grunde ein Neustart des Matches. Die Nervosität ist wieder da", gab der Südtiroler nach dem 6:2, 5:7 und 6:4-Erfolg Einblick in seine Gefühlswelt.
Er sei sehr froh, dass er die Situation gemeistert habe, so Sinner. "Ich bin sehr glücklich, wieder im Finale zu stehen. Morgen wird wieder ein sehr harter Tag. Aber ich bin sehr froh, dass dieses Match endlich vorbei ist. Es war ein sehr langes Match … ich bin sehr glücklich.“
Schreibt Sinner Tennisgeschichte?
In Hinblick auf das Finale meinte Sinner über seinen Gegner Casper Ruud: "Ich finde, er spielt momentan viel besser als letztes Jahr. Es wird sehr schwer. Jedes Match ist anders, selbst wenn man Woche für Woche gegen denselben Spieler antritt. Ich bin einfach nur glücklich, wieder hier im Finale zu stehen. Ein besonderes Turnier für mich. Ein besonderes Turnier für Italiener. Ich werde einfach mein Bestes geben. Wenn es gut läuft, bin ich sehr glücklich. Wenn nicht, ist das Finale eines Masters trotzdem ein großartiges Ergebnis.“
Sinner wird wohl alles daran setzen, am Sonntag Tennisgeschichte zu schreiben. Der 24-Jährige könnte nach seinen Siegen in Paris, Indian Wells, Miami, Monte Carlo und Madrid den sechsten Masters-1000-Titel in Folge gewinnen. Der Südtiroler könnte somit der jüngste Spieler der Geschichte werden, der alle Turniere dieser Kategorie gewinnt.
Hier das Einzel-Tableau in Rom
