Sinner und Opelka geben alles - und scheitern doch
Jannik Sinner und Reilly Opelka sind in einem unterhaltsamen Match an Marcel Granollers und Horacio Zeballos gescheitert.
von tennisnet.com
zuletzt bearbeitet:
09.03.2026, 22:18 Uhr

Ganz am Ende hatte Jannik Sinner noch gleich zweimal die Chance, das Match gegen die Nummer-Eins-Paarung von Indian Wells zu verlängern: Beim Stand von 5:4 und 30:40 im zweiten Satz schlug Marcel Granollers zweimal in Richtung Sinner auf, beide Male brachte der Südtiroler den Ball nicht gewinnbringend zurück ins Feld. Womit sich Sinner und Partner Reilly Opelka dem topgesetzten Duo eben mit 4:6 und 4:6 geschlagen geben mussten.
Auffallend dabei: Granollers und Zeballos, vor wenigen Jahren auch noch sehr kompetent auf der Einzel-Tour unterwegs, konnten in de wenigen Ballwechseln von der Grundlinie durchaus mithalten. Zeballos gelang kurz vor dem Matchball auch noch der Punkt des Tage, als er eine Rückhand außen am Netzpfosten vorbei noch ins Feld zwirbelte.
Aus deutscher Sicht gab es ein Erfolgserlebnis: Denn Constantin Frantzen und Robin Haase rutschten nicht nur in allerletzter Minute ins Doppel-Feld, sondern gewannen dort auch gleich gegen Nikola Mektic und Austin Krajicek mit 7:6 (5) und 7:5.
Und auch ein Österreicher durfte jubeln: Alexander Erler, in Indian Wells mit Andrea Vavassori am Start, zog wie schon gestern Ex-Partner Lucas Miedler ins Achtelfinale ein. Erler/Vavassori gewannen gegen Luke Johnson und Jan Zielinski mit 6:7 (5), 7:5 und 10:8.
Hier das Doppel-Tableau in Indian Wells
