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SKVS Flötzersteig mit doppelter Heimsieg-Chance

Lokalhero Matthias Wolf steht nach ziemlich genau zwei Jahren und seinem Finaleinzug bei den Kalksbu...

von Claus Lippert
zuletzt bearbeitet: 10.08.2021, 13:18 Uhr

Lokalhero Matthias Wolf steht nach ziemlich genau zwei Jahren und seinem Finaleinzug bei den Kalksburg Open im August 2019 wieder einmal im Endspiel eines Turniers der Peugeot Hobby Tennis Tour, und ist nur mehr einen Schritt vom ersehnten ersten Heimerfolg beim Herzensclub SKVS Flötzersteig entfernt. Der 33jährige wurde seiner Favoritenrolle im Semifinale der 4. Flötzersteig Open 500 gegen Tirols Michael Margreiter mit einem 6:4, 6:3 Erfolg mehr als gerecht, und trifft in seinem zweiten Heimfinale am Flötzersteig nach 2018 wie von allen Insidern erwartet auf den Burgenländer Philipp Schlaffer. Der 35jährige setzte sich im zweiten Vorschluss-Runden-Duell gegen Florian Krobath mit 6:2, 6:3 durch, und peilt nur zwei Wochen nach seinem Peugeot Open 500 Erfolg im UTC La Ville bereits seinen zweiten Saisontitel auf der Peugeot Hobby Tennis Tour an. Vom Achtundvierziger Platz berichtet für hobbytennistour.at C.L

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Philipp Schlaffer 2021 mit 7:0 Siegen noch ungeschlagen

Beim schwächlich besetzten 375. HTT 500 Turnier der Open Era am Achtundvierziger Platz in Wien-Penzing zogen die beiden Topfavoriten Matthias Wolf und Philipp Schlaffer auch im Halbfinale weiter souverän und einsam ihre Kreise durch das “starlose” Hauptbewerbs-Tableau. Zunächst hatte Philipp Schlaffer seinen Auftritt. Mit gewohnt starker Sandplatz-Performance holte sich der Burgenländer den ersten Satz mit 6:2, ehe ein sich merklich steigernder Krobath für einen attraktiven zweiten Satz sorgte, der am Ende mit 6:3 aber auch sichere Beute Schlaffers wurde. Damit baute der 35jährige seine aktuelle Saisonbilanz 2021 auf 7:0 Siege aus, und könnte wie bereits erwähnt am Dienstag Abend nicht nur die geplante finale Siegesparty des Matthias Wolf “dahoam” crashen, sondern auch seinen zweiten HTT-Turniersieg binnen 14 Tagen erobern, und nach sechs Jahren Pause wieder in die Top 20 der HTT Computer-Rangliste zurückkehren.

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Matthias Wolf steht in seinem 16. HTT-Karriere-Finale

Allerdings erwartet Schlaffer am Dienstag Abend (ab 17:30 Uhr LIVE auf www.hobbytennistour.at) ein echtes Auswärtsspiel. Ein ganzer Club wartet darauf, dass der abtrünnige Liebling endlich den ersten Heimerfolg beim Flötzersteig Open 500 fixieren kann. 2018 stand Wolf schon einmal dicht vor dem großen Triumph, musste sich damals aber im Finale als Nummer 1 gesetzt und nach vier Matcherfolgen einem entfesselt spielenden Maximilian Wild klar mit 2:6, 2:6 geschlagen geben. In den Jahren danach war das Turnier “daheim” für Wolf eher “Belastung als Fun”, und so musste er sich 2019 im Viertelfinale gegen Dominik Negrin, und in der vergangenen Saison im Halbfinale dem HTT Ranglisten-Ersten Damian Roman aus Rumänien jeweils in drei Sätzen geschlagen geben. Ausgerechnet jetzt, wo der 33jährige den Fokus nicht mehr so klar auf Tennis hat, könnte ihm aber die große Stunde schlagen. Sein 16. HTT-Karriere-Finale war im Semifinale gegen Tirols Michael Margreiter vom TC Top Serve nie gefährdet, auch wenn der Linkshänder aus den Bergen den Lokalmatador immer wieder in sehenswerte Grundlinien-Rallyes verwickeln konnte.

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Felix Flicker und Alexei Zamyatin bestreiten Flötzersteig-Challenger-Finale 2021

Philipp Pelz ist als Flötzersteig Challenger-Gewinner 2019 bislang der einzige Akteur des SKVS Flötzersteig, der es beim Heimturnier am Achtundvierziger Platz in Wien Penzing zu Titelehren brachte. Das könnte sich am heutigen Dienstag Abend gleich doppelt ändern, denn die “heimischen Tennis-Cracks” haben neben Matthias Wolf noch ein zweites ganz heißes Eisen im Feuer um die so prestigeträchtigen Heimerfolge. Der junge Mann heißt Felix Flicker, und war an diesem letzten Turnier-Wochenende der Schlagzeilenproduzent abseits von “Serve & Volley”. Die von ihm als Person transportierte ITN-Farce wird übrigens endlich Auswirkungen und positive Konsequenzen haben, wie WTV-Präsident Christian Barkmann am Montag Abend bestätigte. Dazu in einem der nächsten Berichte mehr! Zurück zu Felix Flicker, der am Montag Nachmittag mit Lukas Draschkowitz auch die Nummer 1 des Turniers aus dem Bewerb kegelte, dabei allerdings erstmals einen Satz abgeben musste, und sowas wie leichte Ermüdungserscheinungen erkennen ließ. Mit 6:1, 2:6, 6:3 erreichte Flicker aber trotzdem sein erstes HTT Karriere-Finale auf Challenger-Ebene, und bekommt es dort mit Alexei Zamyatin vom TC Essling zu tun. Der 27jährige beendete im zweiten Halbfinale die Hoffnungen von Philipp Mayer auf dessen ersten HTT Turniersieg seit September 2012. Mit der 4:6, 6:7 Niederlage im zweiten Halbfinale ist der Schärdinger nun schon 90. Turnierteilnahmen in Serie ohne Titelgewinn.

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