Stefanos Tsitsipas - Nicht das erste Mal den Sieg verschenkt

Stefanos Tsitsipas ist am Donnerstag im Viertelfinale des ATP-Masters-1000-Turniers von Miami ausgeschieden. In einer Partie, die der Grieche gegen Hubert Hurkacz eigentlich im Griff hatte.

von Jens Huiber
zuletzt bearbeitet: 02.04.2021, 08:26 Uhr

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Stefanos Tsitsipas hat mal wieder einen Sieg verschenkt
© Getty Images
Stefanos Tsitsipas hat mal wieder einen Sieg verschenkt

ATP-Turniere, die 1.500 Punkte an den Sieger ausschütten, sind rar gesät. Genau genommen gibt es davon nur eines: Das Jahresabschlussturnier, das ab diesem Jahr in Turin abgehalten wird. Immerhin hinter diese Kategorie kann Stefanos Tsitsipas einen Haken machen. Der Grieche siegte Ende 2019 in London, gewann das letzte Tour-Match der Saison gegen Dominic Thiem.

Ansonsten hat Tsitsipas lediglich in der 250er-Kategorie reüssiert: Zwei Titel in Marseille sind da anzuführen, jeweils einer in Estoril und Stockholm. Ein Sieg bei einem ATP-Tour-500-Event? Tsitsipas war zuletzt in Acapulco nahe dran, dominierte die Anfangsphase des Endspiels gegen Alexander Zverev - und ließ dann dennoch ein Comeback des Deutschen zu.

Tsitsipas kann Chancen nicht nutzen

Nicht das erste Mal, dass dem 22-Jährigen ein Match komplett entgleitet. 2020 bei den US open vergab Tsitsipas gegen Borna Coric sechs Matchbälle, reiste leicht konsterniert aus New York City ab. Nach seinem Ausscheiden in Miami gegen Hubert Hurkacz wird die Gefühlslage nicht wesentlich anders sein: Tsitsipas beherrschte Hurkacz in Satz eins, schaffte ein frühes Break in Durchgang zwei - und gab den Halbfinalplatz auf fast skurrile Weise aus der Hand: Bei den entscheidenden Breaks in den Sätzen zwei und drei konnte Tsitsipas jeweils ein 40:0 nicht nutzen. Hurkacz sagte artig „Danke“, darf sich nun an Andrey Rublev versuchen.

„Ich war in diesen beiden Wochen sehr gestresst“, reflektierte Tsitsipas nach seinem Ausscheiden. „Ich habe gefühlt, dass dies meine große Chance ist. Ich habe mich ganz gut geschlagen, aber da wäre viel mehr drin gewesen.“ Gegen Hurkacz sei alles unter Kontrolle gewesen. „Und plötzlich, ich weiß nicht warum, gab es eine Selbst-Explosion. Ich habe das Match aus den Händen gegeben. Es ist eine sehr enttäuschende Niederlage.“

Was nicht heißt, dass Stefanos Tsitsipas als ganz großer Favorit in sein Halbfinale gegangen wäre. Denn dort wartet mit Andrey Rublev ein Spieler, der sich mit Tsitsipas große Duelle geliefert hat. Mit unterschiedlichen Ergebnissen. Nun darf sich aber Hurkacz am Russen versuchen. In Rom im vergangenen Jahr hat das aus Sicht des Polen schon gut geklappt.

Hier das Einzel-Tableau in Miami

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