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"Tennis macht Schule" - Berlin soll zur Tennishauptstadt werden

Der frühere Profi Markus Zoecke und Unternehmer Adam Szpyt wollen Kinder in Berlin durch das Projekt "Tennis macht Schule" zum Tennissport bringen.

von tennisnet.com
zuletzt bearbeitet: 14.04.2021, 18:00 Uhr

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Berlin soll dank des Projekts "Tennis macht Schule" zur Tennishauptstadt werden
© GEPA Pictures
Berlin soll dank des Projekts "Tennis macht Schule" zur Tennishauptstadt werden

Der Breitensport hat es in Corona-Zeiten nicht gerade leicht. Sportanlagen bleiben zu, Vereine werden hart getroffen, Kinder und Jugendliche dürfen ihrem Lieblingssport nicht nachgehen. Der frühere Tennisprofi Markus Zoecke und Bett1.de-Gründer Adam Szpyt wollen diesem Trend nun ein Ende bereiten und riefen daher das Projekt "Tennis macht Schule" ins Leben.

"Jede Grundschule, die sich dem Projekt anschließt, erhält ihre eigene rote "bett1-Tonne" mit zwölf Tennisschlägern, vier Kleinfeldern inklusive Netzen, 200 Bällen und weiteren Materialien. Zusätzlich werden Informationsmaterialien mit einem Leitfaden zur Gestaltung des Sportangebotes Tennis zur Verfügung gestellt", heißt es dazu in einer Mitteilung von bett1.de. Ziel ist, Tennis in Berlin wieder zu eine der beliebtesten Sportarten bei Kindern und Jugendlichen zu machen.

Hälfte der Grundschulen macht mit

Die Auslieferung des Equipments an die Schulen wird am kommenden Montag beginnen, erklärte Zoecke gegenüber "Der Tagesspiegel". Bislang stößt das Projekt offenbar auf viel Gegenliebe. "Von den rund 400 Grundschulen in Berlin machen etwa 200 mit. Es gibt kein vergleichbares Projekt an Schulen, welches vom Start weg 50 Prozent Teilnehmer hatte", so der ehemalige Davis-Cup-Spieler.

Die teilnehmenden Grundschulen werden zudem von Trainern der Berliner Tennisvereine aus der Umgebung bei der Umsetzung des Tennisangebotes unterstützt. "40 der 120 Vereine aus der Region sind schon mal dabei, andere haben nachgefragt. Wir haben eine Landkarte erstellt, welche Schule im Einzugsgebiet welches Vereins ist. Der nächste Schritt ist jetzt, die Kontakte zusammenzubringen. Das wird forciert, damit das Projekt lebt und blüht", sagte Zoecke.

Szpyt von Erfolg überzeugt

So soll Berlin, wo heuer vom 12. bis 20. Juni 2021 ein WTA-Rasenturnier stattfinden wird, in den kommenden Jahren zur Tennishauptstadt werden. "So verrückt es auch klingt: Wir wollen Tennis zum Volkssport machen. Das geht nicht in ein, zwei oder drei Jahren und deswegen ist das Engagement von uns auf Jahrzehnte angelegt", erklärte Adam Szpyt.

Der Unternehmer ist davon überzeugt, dass der Tennissport in Berlin durch sein Projekt einen Boom erfahren wird: "Wir haben in Deutschland nur Fußball, Fußball, Fußball. Wie kann es sein, dass Tennis so ins Hintertreffen geraten ist? (...) Ich denke, dass durch unsere Aktion viele Kinder am Tennis hängen bleiben. Und wir brauchen doch die Talente und werden sie auch bekommen. Da bin ich mir ganz sicher."

Das gesamte Interview von Markus Zoecke und Adam Szpyt könnt ihr hier nachlesen

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