Richtig trainieren mit der Pulsuhr

Immer mehr Sportler tragen ein Digagnostiklabor am Handgelenk. Sinnvoll, sofern man die damit ermittelten Werte auch deuten kann.

von tennisnet.com
zuletzt bearbeitet: 16.10.2015, 14:03 Uhr

Wie man mit den gewonnen Daten einerPulsuhrdas Training steuert und was eine moderne Pulsuhr eigentlich alles misst, ist nur wenigen Menschen klar. Die Idee hinter pulsgesteuertem Training ist einfach: Der Herzschlag isst ein Indikator dafür, wie intensiv der Körper belastet wird und die Pulsuhr - welche die Herzfrequenz misst - gibt uns somit direktes Feedback, nach dem dann das Training gesteuert werden kann.

Der Körper reagiert auf Belastungen: die Körpertemperatur steigt an, der Stoffwechsel wird aktiviert und das Blut fließt schneller durch die Adern. Je anstrengender das Training ist, um so höher ist der Nährstoffbedarf und das Herz schlägt schneller, um die beanspruchten Muskern mit Sauerstoff und Energie zu versorgen.Jeder Mensch hat seine persönliche Herzfrequenz, in Ruhe wie auch unter Belastung.

ZIELSETZUNG

Vor Trainingsbeginn mit einer Pulsuhr muss das Ziel, auf welches man hintrainiert, klar abgesteckt sein. Eine Bestzeit verbessern, einen Marathon laufen oder abnehmen. Ziele müssen gesteckt und auch realistisch sein!

DATEN ERFASSEN

Alter, Geschlecht, Trainingszustand und Gewicht haben eine erheblichen Einfluss, gleich wie die Trainingsintensität, körperliche Verfassung, Hormonhaushalt oder die Temperatur.

Die Daten müssen so genau wie möglich eingegeben werden, da eben dann auch dir von der Pulsuhr errechneten Werte, wieHerzfrequenzvariabilität, genauer sind.

TRAININGSBEREICHE

Im Idealfall absolviert man eine medizinische Leistungsdiagnostik um den persönlichen Trainingsbereich zu bestimmen, denn Formeln wie 220 minus Lebensalter sind einfach zu ungenau. Ansonsten kann man sich aber auch an die ermittelten Werte der Pulsuhr halten. Man unterscheidet generell zwischen Regenerations- und Kompensationstraining, Grundlagentraining, Entwicklungs- und Schwellenbereich und Wettkampfspezifischer Ausdauer. Grundsätzlich versucht man über die Trainingsbereiche gezielte Effekte auf den Stoffwechsel zu erzielen.

Hot Meistgelesen

08.07.2020

„Worüber redest Du, Dominic Thiem?“ - Nick Kyrgios lässt nicht locker

06.07.2020

ATP gibt Regelung für Rankings bekannt: Rafael Nadal der große Gewinner?

08.07.2020

Dominic Thiem - „Habe mich selbst nicht empfohlen“

06.07.2020

Roger Federer vermisst Wimbledon: "Hat mir alles gegeben"

05.07.2020

Wimbledon 1992 - Als Andre Agassi endlich sein erstes Grand-Slam-Turnier gewann

von tennisnet.com

Freitag
16.10.2015, 14:03 Uhr