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Trennungsschmerz bei Juan Carlos Ferrero: Das steckt hinter dem Entfolgen

Juan Carlos Ferrero scheint die Trennung von seinem ehemaligen Schützling Carlos Alcaraznoch immer nicht ganz verdaut zu haben. Jetzt erklärt er öffentlich, warum er Alcaraz auf Instagram entfolgt ist.

von Isabella Walser-Bürgler
zuletzt bearbeitet: 20.03.2026, 17:26 Uhr

Erinnerungen an alte Zeiten: Alcaraz und Ferrero beim Training
© Getty Images
Erinnerungen an alte Zeiten: Alcaraz und Ferrero beim Training

Gemeinsam galten Juan Carlos Ferrero und Carlos Alcaraz als eines der erfolgreichsten Duos der letzten Jahre. Alcaraz' Grand-Slam-Titel, die Nummer eins der Welt, der Aufstieg zu einer der dominierenden Figuren im Herrentennis – all das trägt Ferreros Handschrift. Umso überraschender kam das plötzliche Ende der Zusammenarbeit im Dezember 2025. Seitdem herrscht Funkstille. 

Der digitale Schnitt

Besonders aufsehenerregend: Ferrero entfolgte seinem ehemaligen Schützling in den sozialen Medien nach dessen Career Slam und dem anschließenden Erfolg in Doha. Dieser symbolischer Schritt verrät so einiges über Ferreros emotionalen Zustand. Im spanischen Fernsehen erklärte er nun, er habe sich bewusst für das “Unfollow” entschieden, weil er Abstand brauche. Der tägliche Blick auf Bilder und Schlagzeilen mache es ihm schier unmöglich, emotional loszulassen.

Ein Kampf gegen Windmühlen

Dabei beschreibt Ferrero die Situation fast schon resigniert. Egal ob Turnier-Accounts oder Tennisprofile: Alcaraz sei allgegenwärtig. Er könne ihm nicht entkommen. Jeder Klick, jeder Blick aufs Smartphone führe ihn zurück zu seinem ehemaligen Schützling. Der Versuch, Distanz zu schaffen, wird zur täglichen Erinnerung daran, was war. “Ich fühle mich ein bisschen wie ein betrogener Partner”, schmunzelt Ferrero.

Warten auf den Abschluss

Gleichzeitig äußert Ferrero aber auch den Wunsch, sich in naher Zukunft mit “Carlitos” auszusprechen. Er würde ihn gern wiedersehen und umarmen, denn man habe seit der Trennung nicht persönlich miteinander gesprochen. “Ich persönlich finde das sehr schade”, so Ferrero. “Meine Tür steht aber immer offen.” Damit liegt der Ball wohl bei Alcaraz.

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von Isabella Walser-Bürgler

Freitag
20.03.2026, 19:35 Uhr
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