United Cup: Welchen Stefanos Tsitsipas sehen wir morgen?
Stefanos Tsitsipas steigt mit Griechenland morgen in den United Cup 2026 ein. Kann der Grieche wieder zu alter Form zurückfinden?
von Jens Huiber
zuletzt bearbeitet:
01.01.2026, 10:21 Uhr

Machen wir uns nichts vor: Das interessantere Einzel-Match beim morgigen Treffen zwischen Griechenland und Japan wird jenes zwischen Maria Sakkari und Naomi Osaka werden. Sakkari hat ein schwieriges Jahr hinter sich, bringt aber immer noch ein Top-Ten-Resümee mit. Und Osaka hat sich 2025 an die Weltspitze angenähert, auch wenn ein ganz großer Coup ausgeblieben ist. In Montreal war sie knapp dran, musste sich dann aber Victoria Mboko geschlagen geben.
Spannend wird aber auch die Frage sein, ob es von Seiten Stefanos Tsitsipas Anzeichen gibt, dass es noch einmal zum Angriff auf die vorderen Plätze reichen könnte. Da wird die Partie gegen Shintaro Mochizuki ein erster Gradmesser sein. Nicht vergessen: Tsitsipas hat in den vergangenen Monaten herzlich wenig Tennis gespielt, unterbrach seine Absenz von der Szene lediglich durch einen herrlich dotierten Kurzauftritt beim Six Kings Slam in Saudi-Arabien.
Intermezzo mit Ivanisevic, Trennung von Badosa
Was zur Konsequenz hat, dass Stefanos Tsitsipas aktuell auf Position 36 der ATP-Charts geführt wird. Und damit bei den anstehenden Australian Open aller Voraussicht nach nicht gesetzt sein wird. Eben dort hat er andererseits auch keine Punkte zu verteidigen: 2025 kam in Melbourne das Aus schon in Runde eins - gegen den immer stärker werdenden Alex Michelsen.
Das einzige echte Highlight gab es mit dem Turniersieg in Dubai, die Sandplatz-Saison geriet nicht nach dem Geschmack des dreimaligen Champions von Monte-Carlo. Und dann war dann ja auch noch das unterhaltsame, wiewohl nicht besonders erfolgreiche Intermezzo mit Goran Ivanisevic als Coach. Und die endgültige Trennung von Paula Badosa.
Nun hat bekanntlich Vater Apostolos wieder das Ruder übernommen, Bruder Petros ist auch Teil des griechischen Teams beim United Cup 2026. Familie Business also. Das hat Stefanos Tsitsipas schon einmal ziemlich weit nach oben in den Charts katapultiert. Ob das 2026 noch einmal so funktioniert?
