US Open: Coco Gauff will weiter angreifen
Coco Gauff kann in diesem Jahr ihren Titelgewinn aus 2023 nicht wiederholen. Für die kommenden Jahre ist sie jedoch zuversichtlich.
von Florian Goosmann
zuletzt bearbeitet:
11.09.2026, 15:25 Uhr

Die Enttäuschung war groß bei Coco Gauff nach ihrem 6:3, 4:6, 4:6 gegen die künftige Weltranglisten-Erste Elena Rybakina. In ihrer Presserunde im Nachklang aber blickte Gauff schon wieder optimistischer in die Zukunft.
Zur Erinnerung: Gauff ist gefühlt schon Jahre auf der Tour - und nicht nur gefühlt, erstmals machte sie 2019 in Wimbledon auf sich aufmerksam. Aber: Sie ist immer noch erst 22. Und war damit die mit Abstand jüngste Spielerin unter den letzten Vier in Flushing Meadows. Und das ist der guten Coco auch bewusst.
Vor einem Jahr hatte Gauff noch massive Aufschlagprobleme, auch im Frühjahr streute die Vorhand noch in alle Richtungen. In den letzten Monaten aber hat sich die US-Amerikanerin stabilisiert und technisch verbessert.
Im Vergleich zum Vorjahr habe sie in dieser Auflage “fast jedes Match so gespielt, wie ich mit es vorgestellt habe”, sagte sie entsprechend (Ausnahme sei das Viertelfinale gegen Mirra Andreeva gewesen, in dem sie teils in alte Muster zurückgefallen sei).
Wenn sie nun aber auf ihre Kolleginnen in der Vorschlussrunde schaue (also auf Rybakina, Aryna Sabalenka und Jessica Pegula), dann seien diese alle drei bis vier Jahre älter. Sie denke nun daran, wie viel Arbeit sie bereits investiert habe - und sei “aufgeregt”, diese Arbeit auch in den kommenden Jahren reinzulegen. “Und dann zu sehen, wo ich mit 24 oder 25 stehe, wohin mich mein Spiel führen kann. Hoffentlich dahin, dass ich Matches wie das hier gewinne".
Hier das Einzel-Tableau der Frauen
