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US Open: Der Gunslinger und der Bär cruisen am Sonntagnachmittag

Tommy Paul und Daniil Medvedev haben ihre ersten Aufritte bei den US Open 2026 mehr oder weniger problemlos hinter sich gebracht.

von Jens Huiber
zuletzt bearbeitet: 30.08.2026, 22:24 Uhr

Markenzeichen Vorhand: Tommy paul am Sonntag bei den US Open 2026
© Getty Images
Markenzeichen Vorhand: Tommy paul am Sonntag bei den US Open 2026

Es ist vieles offen bei diesen US Open 2026 nach der Absage von Jannik Sinner und der unklaren Gemengelage um Carlos Alcaraz. Ja, man könnte sogar so weit gehen, einem Quintett aus den USA zuzutrauen, die Titelflaute im Einzel  bei Majors zu beenden. Bekanntlich warten die Amerikaner seit dem Sieg von Andy Roddick im Jahr 2003 auf ein Championat bei einem der vier größten Turniere der Tenniswelt.

Tommy Paul könnte einer dieser fünf Aspiranten sein. Paul, dessen Vorhand ja manchmal daherkommt wie aus der Hüfte geschossen, der also ein richtiger „Gunslinger“ ist, legte gegen Coleman Wong aus Hongkong zwar einen etwas langsamen Start hin, drehte die zweite Partie im Louis Armstrong Stadium nach dem Verlust des ersten Satzes aber problemlos, gewann mit 6:7 (3), 6:1, 6:3 und 6:3. Nächster Gegner wird der Kroate Dino Prizmic sein, der gegen Alexander Shevchenko über die volle Distanz gehen musste.

Medvedev gegen Gaston ohne Probleme

Daniil Medvedev wiederum, im Russischen hat mit dem Bär namenverwandt, durfte fünf Jahre nach seinem größten Karriere-Triumph im Arthur Ashe Stadium ran. Als Gegner hatte sich der Franzose Hugo Gaston buchstäblich qualifiziert, Medvedev setzte sich aber sicher mit 6:4, 6:2 und 6:4 durch. Eine klare Steigerung zur Vorstellung im Vorjahr, als der Russe gegen Benjamin Bonzi bereits in Runde eins seinen Abschied nehmen musste.

Zu den frühen Siegern am Sonntag zählte auch Jiri Lehecka. Der Tscheche gewann gegen Pablo Carrero Busta mit 6:1, 7:6 (5), 4:6 und 6.2.

Hier das Einzel-Tableau der Männer

von Jens Huiber

Sonntag
30.08.2026, 22:24 Uhr