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Alexander Peya mit Lukasz Kubot nach Achterbahnfahrt gescheitert

Eine starke Aufholjagd der beiden im Viertelfinale bleibt durch eine verspielte Führung im dritten Satz unbelohnt.

von tennisnet.com
zuletzt bearbeitet: 07.09.2016, 13:58 Uhr

Lukasz Kubot - Alexander Peya

Bei ihrem ersten Match hatten sie im ersten Satz noch gewackelt undfünf Satzbälle abwehren müssen, doch letztlich durchzwei Zwei-Satz-Erfolge und einen w.o.-Siegdas Viertelfinale im Herren-Doppel der US Open 2016 erreicht. Dort ist fürAlexander PeyaundLukasz Kubotam Mittwochabend (Ortszeit) allerdings auf unglückliche Art und Weise das Aus gekommen. Der 36-jährige Wiener und der 34-jährige Pole, zusammen an zwölfter Stelle gereiht, mussten sich beim Hartplatz-Grand-Slam-Turnier in Flushing Meadows auf Court 17 den zwei ungesetztenPablo Carreno BustaundGuillermo Garcia-Lopeznach einer 2:42-stündigen Achterbahnfahrt mit 6:7 (8), 7:6 (3), 4:6 geschlagen geben. Ihre Bezwinger zogen damit jeweils erstmals in ein „Major“-Halbfinale ein – wo es zu einem rein spanischen Duell mit den achtgereihten French-Open-SiegernFelicianoundMarc Lopez(nicht miteinander verwandt) kommt.

Hin und Her ohne Happy End

Es war ein verrücktes Viertelfinal-Spiel, welches in allen drei Sätzen unerwartete Wendungen parat hatte. Kubot/Peya mussten bei 2:3 die ersten zwei Breakchancen abwehren, gingen dann selbst mit 4:3 und 5:4 zwei Male mit Break in Front, fanden sich bei 5:6 und drei Mal Satzball gegen sich wieder und retteten sich doch ins Tiebreak. Dort verspielten sie eine 6:1-Führung – also fünf Satzbälle am Stück –, ehe Carreno Busta und Garcia-Lopez ihren insgesamt sechsten Satzball nützen konnten. Kubot/Peya ließen sich nicht davon beeindrucken, dass es trotz eines 0:40 nichts mit einem Rebreak zum 2:2 wurde – einen 1:3- und 2:4-Rückstand und ein 4:5, als ihre Gegner gar bereits auf den Sieg servierten, machten sie jeweils wett, vergaben bei 6:5 den ersten Satzball, behielten in der Kurzentscheidung des zweiten Abschnitts diesmal jedoch klar die Oberhand und erzwangen so einen alles entscheidenden dritten Durchgang.

Im Schlusssatz bogen Kubot/Peya mit dem Momentum auf ihrer Seite vermeintlich bereits auf die Siegerstraße ein und erspielten sich eine 2:0- und 3:1-Führung. Aufschlagverluste zum 3:3 und 4:6 verdarben ihnen allerdings noch den Brei. Peya muss sich also damit zufrieden geben, zum vierten Mal in den letzten fünf Jahren in New York (zumindest) das Viertelfinale erreicht zu haben, nur im Vorjahr war er sogleich zum Auftakt gescheitert. Der Simmeringer bekommt dennoch immerhin, wie sein Partner, 37.500 US-Dollar Preisgeld und 360 ATP-Doppelpunkte gutgeschrieben. Er wird sich im Doppelranking von Rang 25 auf 23 verbessern, Kubot von 24 auf 20. Peya war der letzte Österreicher in einem der US-Open-Bewerbe in diesem Jahr – jetzt sind alle ausgeschieden.

Hier die Ergebnisse von den US Open:Einzel,Doppel,Einzel-Qualifikation.

Hier der Spielplan.

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