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US Open: Spike Lee und Duchess Meghan im selben Boot

Die US Open 2019 haben nicht nur großen Sport gebracht, sondern wie gewohnt auch einen Auflauf an nationalen und internationalen Stars aus der Unterhaltungsbranche.

von Jens Huiber
zuletzt bearbeitet: 09.09.2019, 09:21 Uhr

Princess Meghan hat sich in der Serena-Box gezeigt
© Getty Images
Princess Meghan hat sich in der Serena-Box gezeigt

Von Jens Huiber aus New York City

Spike Lee hat auch kein einfaches Leben. Als Sportfan, wohlgemerkt. Beruflich und privat geht es dem legendären Filmschaffenden hoffentlich gut, die Ambitionen als Anhänger werden allerdings ein um´s andere Mal enttäuscht. Das betrifft natürlich in erster Linie die New York Knicks, jenes Basketball-Team, dem Lee seit Ewigkeiten die Treue hält. Und das seit mindestens ebenso lange keinen NBA-Titel mehr gewonnen hat (diese Ewigkeit lässt sich sogar exakt beziffern: das jüngste Championat der Knickerbockers datiert von 1973; da war Spike Lee gerade 16 Jahre alt).

Bei den US Open hat sich Lee ganz eindeutig ins Lager von Serena Williams geschlagen, im Finale auch rein farblich. Meghan Markle, Her Royal Highness, teilt die Tennisvorlieben des US-Regisseurs. Wie schon in Wimbledon allerdings musste Meghan eine Niederlage ihrer Freundin Serena bezeugen, immerhin war es diesmal ein wenig knapper als gegen Simona Halep. Was aber für beide Serena-Sympathisanten gilt: Sie werden vom überwiegenden Teil des Publikums erkannt und sehr freundlich begrüßt.

Kobe Bryant ist eine weltweite Marke

Dies gilt auch für die Allzeitgrößen im Tennissport: Martina Navratilova, Chris Evert, Billie Jean King und John McEnroe, wiewohl alle mit US-amerikanischen Pass, wurden beinahe täglich gefeiert, der Erkennungswert ist auch im internationalen Teil des Publikums extrem hoch. Dasselbe ließ sich auch für Neil Patrick Harris (wiewohl der TV-Star aus „How I met your Mother“ im Moment einen Schnauzer zu Markte trägt, der ein zweites Hinsehen unumgänglich macht) und Ben Stiller (der neue beste Freund von Rafael Nadal) sagen. Alec Baldwin geht sowieso immer, er genießt in New York schließlich Heimvorteil. Am Finaltag ebenfalls zu Gast. Michael Douglas und Caherine Zeta-Jones.

Nicht ganz so einfach war es mit jenen Stars, die tief im US-amerikanischen Sport verankert sind. Kobe Bryant fällt nicht in diese Kategorie, der ehemalige Anführer der Los Angeles Lakers genießt weltweiten Ruhm. Joe Torre dagegen, der als Manager der New York Yankees, den lokalen Fans viel Freude bereitet hat, sagt dem aus Argentinien angereisten Tennisfan eher weniger. Von Saquon Barkley ganz zu schweigen: Der Running Back der New York Giants hatte dennoch seinen Spaß.

Freundlich aufgenommen wurden schließlich auch noch zwei Sportler, die dereinst ein glamouröses Paar abgegeben haben: Tiger Woods (wie Ben Stiller dem Nadal-Lager tief verbunden) und Lindsey Vonn (eher in der Anhängerschaft von Roger Federer zu verorten).

Lindsey Vonn, eher im Lager von Roger Federer
© Jürgen Hasenkopf
Lindsey Vonn, eher im Lager von Roger Federer

 

 

 

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zuletzt bearbeitet: 09.09.2019, 09:21 Uhr