US Open: Tiafoe würde am liebsten im Armstrong einziehen
Wenn Frances Tiafoe irgendwo über sich hinaus wächst, dann doch wohl im Louis Armstrong Stadium.
von Jens Huiber
zuletzt bearbeitet:
05.09.2026, 10:12 Uhr

Neun Matches, neun Siege: Auf keinem Court bei den US Open fühlt sich Frances Tiafoe wohler als im Louis Armstrong Stadium. Das Problem für „Big Foe“ ist nur, dass er eben dort keinen Grand-Slam-Titel gewinnen wird. Denn spätestens ab dem Viertelfinale muss er ins Arthur Ashe Stadium. Und da ist die Bilanz nicht ganz so gut.
Das Treffen mit Daniil Medvedev in der Runde der letzten 16 könnte Frances Tiafoe aber noch in seinem sportlichen Wohnzimmer bestreiten. Wobei auch Medvedev eine ganz besondere Beziehung zum Armstrong hat. 2019 zog er eben da in der Partie gegen Feliciano Lopez den Unmut der Fans auf sich. Im vergangenen Jahr lieferte der Russe dann unvergessliche Szenen im Match gegen Benjamin Bonzi, nachdem ein Fotograf während eines Ballwechsels auf den Court geschlendert war.
Tiafoe vollendet das Familien-Fiasko
Das Head-to-Head sieht für Tiafoe gegen Medvedev übrigens sehr übel aus: Von sieben Partien konnte der US-Amerikaner nur eine gewinnen. Und zwar jene beim Laver Cup 2024 in Berlin, die aus unerfindlichen Gründen Teil der offiziellen Bilanz ist.
In der dritte Runde haben Tiafoe und Medvedev gewissermaßen gemeinsame Sache gemacht - und die beiden berühmtesten Tennis-Cousins nach Hause geschickt. Medvedev verarztete schon früh am Nachmittag Arthur Rinderknech mit 6.4, 6:4 und 6:4. Und Tiafoe vollendete das Familien-Fiasko in der Night Session gegen Valentin Vacherot mit einem überzeugenden 6:4, 6:2 und 6.4.
Hier das Einzel-Tableau der US Open 2026
