US Open: Traumfinale bei den Frauen? Das sehen die Amerikaner anders
Aryna Sabalenka und Elena Rybakina spielen heute um den Titel bei den US Open 2026. Die amerikanischen Fans hätten eher auf eine andere Finalbesetzung gehofft.
von Jens Huiber
zuletzt bearbeitet:
12.09.2026, 03:15 Uhr

2025 war ein gutes, zu beginn sogar prächtiges Tennisjahr für die US-amerikanischen Frauen: Madison Keys konnte ziemlich überraschend die Australian Open gewinnen, Coco Gauff legte in Roland-Garros nach - und auch wenn Amanda Anisimova die Endspiele in Wimbledon (gegen Iga Swiatek) und bei den US Open (gegen Aryna Sabalenka) verlor, wenigstens waren die US-Ladies in jedem Endspiel bei den Majors vertreten.
Und 2026? In keinem einzigen!
Die letzte Chance hat es am Donnerstagabend gegeben, aber sowohl Coco Gauff wie auch Jessica Pegula mussten sich in ihren Gegnerinnen Elena Rybakina und Aryna Sabalenka geschlagen geben. Das mag nun international ein Traumfinale sein - die aktuelle Nummer eins gegen ihre Nachfolgerin - in den USA wird das Treffen zwischen Sabalenka und Rybakina in der öffentlichen Wahrnehmung aber untergehen.
Größte Aufmerksamkeit für die Williams Sisters?
Denn der Samstag ist zu dieser Jahreszeit dem College Football vorbehalten, da gibt es ganz starke Fan-Allianzen. Diese wären vielleicht ein klein wenig zurückgestellt worden, hätte es ein Endspiel zweier Lokalmatadorinnen gegeben.
Und so wird aller Voraussicht nach das Doppel der Williams Sisters jenes Match auf Seiten der Frauen bleiben, dass die größte Aufmerksamkeit bekommen hat. Nur ein Finale mit Coco Gauff hätte die Chance gehabt, die Partie von Serena und Venus zu toppen.
Hier das Einzel-Tableau in Flushing Meadows
