Vater Djokovic über seinen Sohn - "Novak ist überall eine Gottheit"

Srdan Djokovic hat nach dem neunten Erfolg seines Sohnes Novak bei den Australian Open wieder einmal zum Rundumschlag ausgeholt: gegen den Westen und die großen Konkurrenten Rafael Nadal und Roger Federer.

von tennisnet.com
zuletzt bearbeitet: 24.02.2021, 11:02 Uhr

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Srdan und Dijana Djokovic - die Eltern von Nole
© Getty Images
Srdan und Dijana Djokovic - die Eltern von Nole

Während sich Novak Djokovic in Melbourne nach seinem neunten Triumph bei den Australian Open noch den Fragen eines Kinderreportes stellte, ging Vater Srdan in einem Gespräch mit der serbischen Zeitung "Kurir" in die Vollen. Und attackierte nicht zum ersten Mal die großen Konkurrenten seines Sohnes, wenn auch nur indirekt. Die Schweizer Tageszeitung "Blick" hat einige der Aussagen von Vater Djokovic übersetzt.

Srdan Djokovic also über ...

... die Popularität seines Sohnes:

"Alle normalen Menschen auf der Welt lieben ihn. Haben Sie sich jemals gefragt, warum er in China am besten spielt? Er spürt dort die Liebe, echte Liebe. Etwas, was er im Westen nicht erleben darf. Im Westen denken sie, dass nur sie existieren, dabei sind sie nur ein Fünftel der Welt. China, Indien, Russland, Brasilien, Afrika – Novak ist überall eine Gottheit."

... die Bedeutung seines Sohnes für Serbien:

"Zur schlimmsten Zeit für das serbische Volk wurde er von Gott gesandt, um zu zeigen, dass wir ein normales Volk sind, und keines von Mördern und Wilden."

... den Vergleich mit Federer und Nadal:

"Die westlichen Medien haben sich nur auf Federer und Nadal konzentriert. Und haben Novak keine Aufmerksamkeit geschenkt. Das war der einzige Weg, ihn aufzuhalten. Aber man muss verstehen, dass es keine Chance gibt, ihn aufzuhalten. Sie quälen sich seit 10 Jahren. Und sie verlängern ihre Qual um ein weiteres Jahr, anstatt sich zu ergeben und anzuerkennen, dass Novak der Beste der Welt ist. Er ist unvergleichlich."

... die nächste Generation:

"Die jungen Spieler, die kommen, sind fantastisch. Angeführt von Medvedev, Rublev, Tsitsipas und Zverev. Die meisten von ihnen stammen aus Russland. Es ist nicht mehr nur diese westliche Welt. Auch die Chinesen haben angefangen, Tennis zu spielen. Die Westler müssen verstehen, dass wir auch etwas vom Leben wissen. Und vor allem wissen wir, wie man diesen Ball schlägt. Sie dachten, dass sich das nie ändern würde, aber zu ihrem Bedauern hat das Novak geändert. Jetzt kommt es zur grossen Invasion großer junger russischer Tennisspieler."

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