"Ich bin am Boden zerstört"

Vor ihrer 20. Teilnahme in Wimbledon gab Venus Williams ein Statement zum tödlichen Autounfall ab.

von SID
zuletzt bearbeitet: 01.07.2017, 15:37 Uhr

Venus Williams

Venus Williams (37) hat sich rund drei Wochen nach einem von ihr verursachten tödlichen Autounfall "untröstlich" gezeigt. Die Familie des Opfers erklärte, Williams wegen fahrlässiger Tötung anzuklagen. Das bestätigte ihr Anwalt Michael Steinger dem amerikanischen Fernsehsender ABC am Freitag.

"Ich bin am Boden zerstört und untröstlich nach diesem Unfall. Mein herzliches Beileid geht an die Familie und Freunde von Jerome Barson. Ich halte sie weiterhin in meinen Gedanken und Gebeten", schrieb Williams bei Facebook. Es war ihre erste öffentliche Stellungnahme. Nach Angaben der Polizei wurde der Unfall von Williams verschuldet.

Laut Polizeibericht hatte Williams am 9. Juni ihren Geländewagen in Palm Beach Gardens auf einer Kreuzung abgebremst, ein von einer 68-jährigen Frau gesteuerter Wagen sei daraufhin in Williams' Auto hineingefahren. Ein 78 Jahre alter Mann erlitt dabei schwere Kopfverletzungen und starb zwei Wochen nach dem Unfall.

Alkohol, Drogen oder Handy hatten keinen Einfluss

Williams habe demnach zum Zeitpunkt des Unfalls weder unter Einfluss von Alkohol oder Drogen gestanden, noch mit dem Handy telefoniert. Die Untersuchungen des Unfalls dauern an. Ihre Anwälte erklärten, die Tennisspielerin habe durch den Verkehr bremsen müssen.

Williams gewann sieben Grand-Slam-Titel, darunter fünf Mal Wimbledon zwischen 2000 und 2008 sowie zwei Mal die US Open. Bei dem am Montag beginnenden Wimbledon-Turnier ist Williams bei ihrer 20. Teilnahme an Nummer zehn gesetzt und trifft zum Auftakt auf die Belgierin Elise Mertens.

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