Premiere für Venus in St. Petersburg

Nur wenige Tage nach dem historischen Australian-Open-Finale gegen ihre Schwester Serena steht Venus Williams wieder beim WTA-Premier-Turnier in St. Petersburg auf dem Platz. Und sie möchte auch in der russischen Metropole zeigen, dass es derzeit richtig gut läuft.

von Stefan Bergmann
zuletzt bearbeitet: 01.02.2017, 22:55 Uhr

Venus Williams möchte ihren Lauf von Melbourne auch in St. Petersburg fortsetzen

Es ist das erste Mal, dass Venus Williams beim mit 710.900 US-Dollar dotierten Hartplatzevent in der nördlichsten Millionenstadt der Welt aufschlägt - und das mit gutem Grund: "Ich will jetzt genau hier sein. Ich wollte St. Petersburg schon immer besuchen, wegen der historischen Bedeutung und weil es einfach eine wunderschöne Stadt ist." Eine Absage wegen des engen Terminplans stand für die US-Amerikanerin nie zur Debatte: "Natürlich war es ein Privileg, im Australian-Open-Finale gestanden zu sein. Aber ich habe immer geplant, hierher zu kommen."

Die Weltranglisten-Elfte tourt mittlerweile seit unfassbaren 23 Jahren auf dem Erdball umher, St. Petersburg stand aber bislang noch nie auf ihrem Turnierplan. "Ich kann es kaum erwarten, hier zu spielen", sagte die 36-Jährige den Reportern vor Ort. Venus Williams ist sichtlich motiviert wie schon lange nicht mehr. Ihre erste Aufgabe nach einem Freilos in Runde eins ist die Französin Kristina Mladenovic, die die Qualifikantin Elise Mertens aus Belgien in zwei Sätzen aus dem Wettkampf beförderte.

Venus Williams im Steckbrief

von Stefan Bergmann

Mittwoch
01.02.2017, 22:55 Uhr