"Mein Körper muss sich erholen": Kuznetsova fehlt beim Saisonstart

Nach einer Handgelenks-OP hatte sich Svetlana Kuznetsova im August 2018 mit dem Turniersieg in Washington zurückgemeldet. Doch die zweimalige Grand-Slam-Siegerin aus Russland verpasst auch 2019 den Saisonauftakt.

von Ulrike Weinrich
zuletzt bearbeitet: 09.12.2018, 20:06 Uhr

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Svetlana Kuznetsova denkt über Karriereende nach

Im Sommer in Washington schien Svetlana Kuznetsova die Zeit zurückgedreht zu haben. Im Finale bezwang sie damals in 2:32 Stunden Donna Vekic. Beim 4:6, 7:6 (9:7), 6:2 wehrte sie im zweiten Satz gleich vier Matchbälle der Kroatin ab - und feierte in der US-amerikanischen Hauptstadt ihren ersten Titel nach 21-monatiger Durststrecke.

Danach ließ die Russin tief blicken. "Ich hatte eine schwierige Zeit nach meiner Handgelenks-OP", betonte Kuznetsova und sagte: "Es ist hart, weil dieser Sport ein bisschen anders ist, Psychologie spielt hier eine große Rolle. Wenn du verlierst, fühlst du dich schlecht. Und wenn du gewinnst, hebt dich jeder in den Himmel."

Erst im März 2018 hatte die mittlerweile 33-Jährige nach monatelanger Pause beim Millionen-Spektakel in Indian Wells ihren Saisonauftakt feiern können. Und nur ein Jahr später scheint "Sveta" das gleiche Schicksal zu drohen. Sie gab bekannt, dass sie bis zum Beginn der neuen Spielzeit nicht fit sein werde.

"Ich versuche, meinen Körper in Form zu bekommen"

"Mit meinem Team und den Ärzten sind haben wir die schwere Entscheidung getroffen, dass sich mein Körper von den Verletzungen erholen muss", schrieb Kuznetsova bei Instagram: "In den nächsten Tagen werde ich mich einer intensiven Behandlung unterziehen und versuche dann, meinen Körper in Form zu bekommen."

Um welche konkreten Blessuren es sich handelt - und wann sie ein Comeback plant, gab die US-Open-Siegerin von 2004 und French-Open-Championesse von 2009 nicht bekannt.

Die ehemalige Weltranglistenzweite Kuznetsova steht derzeit auf Platz 107 des WTA-Rankings. Erst kürzlich hatte sich "K27" zu ihrer Zukunft geäußert: "Wenn ich 35 bin, möchte ich nicht mehr Tennis spielen, das ist meine Grenze. Danach will ich mir selbst eine Chance geben und ein anderes Leben führen."

Wenn es soweit ist, dann geht dem Circuit eine besondere Spielerin verloren, eine der wenigen noch verbliebenen Ball-Virtuosinnen.

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von Ulrike Weinrich

Sonntag
09.12.2018, 20:06 Uhr