Roger Federer und Lleyton Hewitt – So viel Spaß macht „Fast4 Tennis“

Roger Federer und Lleyton Hewitt testeten zu Beginn des Jahres das Format „Fast4 Tennis“ und begeisterten dabei die Zuschauer.

von tennisnet.com
zuletzt bearbeitet: 26.02.2015, 20:02 Uhr

Roger Federer und Lleyton Hewittbestritten am 12. Januar einen Schaukampf in Sydney. An sich nichts Ungewöhnliches, doch der Schaukampf stand unter besonderen Vorzeichen. Die beiden ehemaligen Weltranglisten-Ersten testeten das neue Format „Fast4 Tennis“. Bei diesem Format gibt es keine „Let“-Regel, sodass ein Aufschlag nicht wiederholt wird, wenn er die Netzkante berührt und ins Feld springt. Zudem wird mit der „No-Ad“-Regel, also ohne Vorteil nach Einstand, gespielt. Außerdem benötigt man nur vier Spiele zum Satzgewinn – bei 3:3 gibt es einen Tiebreak, der verkürzt bis fünf gespielt wird. Das Format wurde vom australischen Tennisverband ins Leben gerufen. Man erhoffe sich davon eine Halbierung der Spielzeit, erklärte Craig Tiley, Präsident von „Tennis Australia“.

Federer gewann das Match gegen Hewitt mit 4:3 (5:3), 2:4, 3:4 (3:5), 4:0 und 4:2. Spielzeit: 90 Minuten. Ob das Format auf der Profi-Tour einen Platz findet, wird die Zukunft zeigen. Dass „Fast4 Tennis“ eine Menge Unterhaltung und schnelle Entscheidungen bietet, zeigten Federer und Hewitt. Auch wenn es schon einige Zeit her ist, wollen wir euch den besten Ballwechsel des Matches nicht vorenthalten, den der „Maestro“, sogar via Twitter teilte.

Hier könnt ihr euch das gesamte Match zwischen Federer und Hewitt anschauen!

(Text: cab)

von tennisnet.com

Donnerstag
26.02.2015, 20:02 Uhr