waterdrop: Ein Anruf von Novak Djokovic - und die Idee hat Beine bekommen
Wie Martin Murray mit Waterdrop den Getränkemarkt veränderte – und warum selbst Novak Djokovic anrief.
von tennisnet.com
zuletzt bearbeitet:
12.06.2026, 22:30 Uhr

Aktuell findet in Stuttgart das traditionsreiche ATP-Tour-250-Turnier statt, natürlich ist waterdrop auch beim RC Weissenhof der offizielle Hydrationspartner. Und überzeugt mit jenen Attributen, die das österreichische Start-Up innerhalb nur weniger Jahre zum globalen Player gemacht haben: gelebte Nachhaltigkeit und ein attraktives Produktangebot.
Die Idee hinter waterdrop kommt vom Salzburger Brüderpaar Martin und Henry Murray und von Christoph Hermann: eine nachhaltigere, bessere Alternative zu zuckerhaltige Getränke in Plastikflaschen anzubieten und nicht per se Wasser besser zu machen. Heute ist Waterdrop ein internationales Unternehmen mit Millionenumsätzen, tausenden Verkaufsstellen und einer klaren Mission: Menschen dazu zu bringen, mehr Wasser zu trinken – und dabei Plastikmüll zu vermeiden.

Den Weg dorthin hat Martin Murray vor kurzem in einem Interview beschrieben. „Wir wollten ein Produkt entwickeln, das elegant, praktisch und nachhaltig ist“, erinnert sich Murray. Die Idee eines kleinen Getränkewürfels war geboren.
Doch zwischen Vision und Realität lagen zahlreiche Herausforderungen. Die Herstellung eines Würfels, der sich schnell auflöst, lange haltbar bleibt und gleichzeitig natürliche Inhaltsstoffe enthält, erforderte jahrelange Entwicklungsarbeit und Millioneninvestitionen.
Durchhaltevermögen als Erfolgsfaktor
Viele Experten erklärten den Gründern, dass ein solches Produkt technisch kaum umsetzbar sei. Waterdrop musste eigene Produktionsprozesse entwickeln und spezielle Maschinen bauen lassen.
„Man braucht viel Durchhaltevermögen und muss an sich glauben“, betont Martin Murray. Genau dieses Durchhaltevermögen zahlte sich aus. 2017 brachte Waterdrop die ersten Produkte auf den Markt. Dank eines starken E-Commerce-Modells und einer klaren Markenstrategie gewann das Unternehmen rasch Kunden in ganz Europa.
Der Anruf von Novak Djokovic
Ein besonderer Meilenstein in der Unternehmensgeschichte war der Moment, als sich Tennis-Superstar Novak Djokovic persönlich bei Martin Murray meldete.
Djokovic war von der Idee und dem Produkt begeistert und suchte aktiv den Kontakt zum Gründerteam. Aus dem ersten Gespräch entwickelte sich eine Partnerschaft, die Waterdrop weltweit zusätzliche Aufmerksamkeit verschaffte.
„Er hat mich angerufen und in Waterdrop investiert“, erzählt Murray.
Die Zusammenarbeit mit Djokovic stärkte insbesondere die Positionierung von Waterdrop im Sportbereich. Mittlerweile ist das Unternehmen offizieller Partner bedeutender Tennisturniere und arbeitet mit zahlreichen Spitzensportlern zusammen.
Vom Start-up zur globalen Marke
Waterdrop ist inzwischen in mehr als 40 Ländern vertreten. Die Produkte sind in tausenden Geschäften erhältlich, zusätzlich wächst der Onlinehandel kontinuierlich. Der Durchbruch zur profitablen internationalen Marke markierte einen entscheidenden Wendepunkt in der Unternehmensentwicklung.
Was einst als Wiener Start-up begann, entwickelte sich zu einem Unternehmen, das den weltweiten Getränkemarkt herausfordert und Nachhaltigkeit mit modernem Lifestyle verbindet.
Fazit
Die Geschichte von Waterdrop zeigt, dass große Erfolge oft mit einer einfachen Idee beginnen. Entscheidend sind Mut, Beharrlichkeit und die Bereitschaft, gegen bestehende Gewohnheiten anzutreten. Martin Murray und sein Team haben genau das getan – und damit eine Marke geschaffen, die heute weltweit Millionen Menschen erreicht.
Vom ersten Getränkewürfel bis zum Anruf von Novak Djokovic war es ein langer Weg. Doch genau diese Kombination aus Innovation, Nachhaltigkeit und Durchhaltevermögen macht die Waterdrop-Erfolgsstory zu einem der bemerkenswertesten österreichischen Start-up-Erfolge der vergangenen Jahre.
